„Die Stelzer“ bekommen 25.000 Euro

Wasserburg: Größter Anteil aus Mitteln des Kulturfonds Bayern 2017 an Theaterensemble

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Eine schöne Nachricht am heutigen Freitagabend zum bevorstehenden Wochenende für die Kultur in Wasserburg: Den größten Anteil aus den Mitteln des Kulturfonds Bayern 2017 erhält das Theaterensemble „Die Stelzer – Pruchniewitz & Hauck“ mit 25.000 Euro! Diese werden für die Sommerproduktion „BRECHT MANEGE“ in Wasserburg benötigt, heißt es. Hierbei handelt es sich um ein soziales Kooperationsprojekt zwischen dem Theater Wasserburg und der Firma „Die Stelzer – Pruchniewitz&Hauk“. Am Sonntag sind die Stelzer zum Georgimarkt in der Altstadt … Für insgesamt drei Kunst- und Kulturprojekte im Landkreis Rosenheim gibt es finanzielle Unterstützung.

Wie die beiden Landtagsabgeordneten Otto Lederer und Klaus Stöttner nun in Erfahrung gebracht haben, handelt es sich um insgesamt 40.100 Euro.  

„Kunst und Kultur stellen eine enorme Bereicherung für unsere Gesellschaft dar. Die Macher und Ideengeber helfen, die Augen für Neues zu öffnen, aber auch Traditionen zu bewahren“, erklären die Abgeordneten.

Weiter gehen 9.300 Euro an den Kulturverein im Landkreis Rosenheim für das 25-jährige Jubiläum der Kammermusik-Reihe „Klassik! Bad Aibling“ und 5.800 Euro an den Kunstverein Rosenheim für die Ausstellung „Sand“ von Stefanie Zoche.

Zum Kulturfonds Bayern 2017:

Aus dem Kulturfonds werden jährlich Projekte von Privattheatern, Kunstausstellungen, Literaturprojekte sowie weitere Veranstaltungen gefördert. 92 Projektträger haben nun in der ersten Tranche bis zu 25.000 Euro für ihr Vorhaben erhalten. Anträge mit einer Fördersumme von mehr als 25.000 Euro werden in den kommenden Wochen durch den Ministerrat mit Billigung des Haushaltsausschusses des Bayerischen Landtags beschlossen.

FIGURENTHEATERSZENEN IN DER WASSERBURGER ALTSTADT am Sonntag, 23. April, von 11.30 bis 17 Uhr:

Mit ihren aufwändigen, maßgeschneiderten Kostümen und Stelzen bis zu einer Höhe von 1,60 Metern sorgen „Die Stelzer“ für Aufsehen in Städten, bei Festivals sowie im Rahmen kultureller Repräsentationen und Projekte an Spielorten auf der ganzen Welt. Freche Raben, verführerische Nixen und prunkvolle Models haben auch in Wasserburg bereits mehrfach für Erstaunen gesorgt.

Als Auftakt zu den 13. Wasserburger Theatertagen (2. bis 11. Mai) sind „Die Stelzer“ aus Landsberg am Lech erneut zu Gast – diesmal ziehen sie zum Wasserburger Georgimarkt am Sonntag, 23. April, durch die Straßen. „Die Stelzer“ zählen zu den größten und ältesten Gruppen ihres Genres und haben es maßgeblich geprägt und entwickelt.

Leitung: Wolfgang Hauck und Peter Pruchniewitz

Foto: Theater Wasserburg

Siehe auch:

„Stelzer“ kommen zum Georgi-Markt

Theatertage: Auftakt mit den „Stelzern“

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4 Gedanken zu „„Die Stelzer“ bekommen 25.000 Euro

  1. Sehr geehrte Initiatoren der Stelzer,
    die Stelzer beim Georgi-Markt waren an sich eine Attraktion ,Aber die beiden jungen Damen als Stelzer verkleidet mit übergroßem nackten Busen, wenn auch Attrappen, waren geschmacklos bis ordinär, was da der Gag sein sollte, habe ich (und auch andere Marktbesucher) nicht verstanden. Man sollte sowas den Menschen erklären.

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    1. Wassergeister wie die Loreley haben halt keine Kleiderschränke voller züchtiger Unterwäsche. Dass es auch noch gleich zwei Nixen in Wasserburg gab, verdeutlicht die Erhabenheit des Inns gegenüber dem Rhein.

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      Antworten
  2. Wolfgang Hauck

    Sehr geehrte Frau Mann,
    sehr geehrte Frau Erbel,

    wir bitten um eine Stellungnahme, was Sie sich dabei gedacht haben?
    Es stand im Vertrag explizit, „angemessene Arbeitskleidung“ und dann so was?
    Wir bitten um eine Stellungnahme, wie es bei den kühlen Temperaturen dazu kommen konnte …

    Mit freundlichen Grüßen
    Wolfgang Hauck
    Theaterleitung und Beschwerdemanagement
    Die Stelzer – Theater auf Stelzen

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    1. Sehr geehrter Herr Hauck,

      ich bedauere sehr, dass es zu diesem geschmacklosen bis ordinären Zwischenfall kam und möchte zu meiner Verteidigung auf die schwierige bis prekäre Kostümlage verweisen, derer ich und meine Kollegin Frau Erbel an dem betreffenden Tag ausgesetzt waren. Ich nutze auch hier einmal die Gelegenheit auf die generelle unausgeglichene bis ungerechte Situation bzgl. der Kostümierung von Menschen und Menschinnen mit großer Oberweite aufmerksam zu machen. Wir sahen uns daher gezwungen in Bekleidungsgeschäften vor Ort nach Kostümen zu suchen, die dem Ort und Zweck der Veranstaltung angemessener gewesen wären. Leider konnte unseren besonderen Bedürfnissen auch dort nicht Rechnung getragen werden wie beiliegendes Foto beweisen soll.
      Um in Zukunft Vorfälle dieser Art zu vermeiden, schlage ich vor, den Anwohnern und Anwohnerinnen vor Ort mit Erklärtafeln, die vielleicht aus praktischen Gründen auch von dem jeweils an dem betreffenden Tag engagierten Musik-Kisten-Zieher vor den oberweitentechnisch riskant veranlagten Stelzenläufern und Stelzenläuferinnen vorweggetragen werden können, um den stattfindenden Prozess, und den daraus resultierenden, in Teilen allem Anschein nach nicht verstandenen Gag, verständlicher und transparenter zu machen.
      Ich hoffe, mit dieser Stellungnahme ausreichend zur Erhellung der Sachlage beigetragen zu haben.

      Mit freundlichen Grüßen

      Julia Mann

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