„Die Stadt trauert um Heini Kurz”

Außergewöhnlich große Trauergemeinde nahm heute Abschied von Wasserburgs Ehrenkommandanten

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In ein Meer aus Fahnen war heute Vormittag die Altstadt getaucht. Feuerwehren aus dem ganzen Landkreis waren gekommen, um einem Wasserburger das letzte Geleit zu geben. Die Stadtpfarrkirche St. Jakob füllte sich beim Trauergottesdienst für Heinrich Kurz bis auf den letzten Platz. Der Ehrenkommandant der Wasserburger Feuerwehr war vergangenes Wochenende nach kurzer, schwerer Krankheit im Alter von 79 Jahren plötzlich und unerwartet verstorben (wir berichteten).

Am offenen Grab nahmen auch die Wasserwacht, die Lederergmoa, die Schäffler, die Kellerfreunde und Oldtimerfreunde Abschied von einem „guadn Menschn mit dem Herz am richtigen Fleck”, wie es Bürgermeister Michael Kölbl bei seinem Rückblick auf das Wirken von Heini Kurz ausdrückte. Das Stadtoberhaupt ließ nach dem Trauergottesdienst, den Stadtpfarrer Dr. Paul Schinagl zelebriert hatte, die Dienstjahre des Verstorbenen im Rathaus Revuee passieren. „Der Heini war in seinem beruflichen Leben ein kompetenter, korrekter und zuverlässiger Kollege, Freund und Kamerad.” Auch in schwierigen Situationen habe er mit seinem Witz und Humor die Menschen zum Lachen gebracht.  „Die Stadt trauert um Heini Kurz.”

Sichtlich gerührt nahmen für die Feuerwehr Vorstand Rudi Göpfert und für die Wasserwacht Freddy Eisner Abschied von ihrem Freund Heini Kurz, „der eine Lücke hinterlässt, die nicht zu schließen sein wird.”  Göpfert: „Der Heini war der Inbegriff der Wasserburger Feuerwehr.”

Trauerreden hielten auch Kreisbrandinspektor Georg Wimmer und Helmut Samer für die Wasserburger Schäffler, denen der Kurz Heini von 1956 bis 2012 als Aktiver angehörte.

Um 11.45 Uhr läutete zu Ehren von Heini Kurz die Sterbeglocke von St. Florian, der Patronatskirche der Feuerwehr in München-Riem.

Ein langer Trauerzug machte sich kurze Zeit später durch die Wasserburger Altstadt auf zum Altstadtfriedhof, wo der Verstorbene seine letzte Ruhe fand. Über 100 Feuerwehrkameraden standen den Angehörigen und der ganzen Trauergemeinde Spalier.

Heini Kurz wurde am 7. November 1939 in München geboren, kam 1943 nach Ferchensee bei Rechtmehring und schließlich 1955 nach Wasserburg. Heini hinterlässt seine Ehefrau Maria, drei Töchter, elf Enkel und drei Urenkel.

 

Das Wirken des Verstorbenen bei der Wasserburger Feuerwehr … 

 

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