Die Rotter SPD stellt sich vor

Gemeinderatskandidaten und überparteilicher Bürgermeisterkandidat präsentieren Programm

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Interessierte Besucher fanden sich jetzt im Landgasthof Stechl in Rott ein, um in entspannter Atmosphäre die Gemeinderatskandidaten der SPD, ihren überparteilichen Bürgermeisterkandidaten Daniel Wendrock (Foto) und die Landratskandidatin und stellvertretende Landrätin der SPD, Alexandra Burgmaier, genauer kennen zu lernen. Der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Christoph Sewald führte durch den Abend und übergab das Wort an Burgmaier, die knapp und prägnant auf die Ziele für den Landkreis einging, die ihr besonders am Herzen liegen.

Dazu gehören neben sozialen Themen, wie bezahlbarer Wohnraum und eine wohnortnahe Gesundheitsversorgung auch nachhaltige Mobilität, Digitalisierung des Landratsamts und der Schutz der natürlichen Lebensgrundlage im Landkreis zum Beispiel durch Einsatz innovativer Umwelttechnologien.

In der anschließenden Vorstellung des Wahlprogramms der Rotter SPD wurde der Fokus der Kandidaten auf gemeindepolitische Belange klar herausgearbeitet. Ein wichtiges Thema aus dem Bereich Soziales ist der weitere Ausbau der Kinderbetreuung, Schaffung bezahlbaren Wohnraums und der Wunsch nach Entwicklung neuer Wohn- und Betreuungsformen für Senioren.

Auch das Thema Verkehr und dessen Regulierung – besonders im Ortskern – steht ganz weit oben auf der Agenda der Rotter SPD, die hier zunehmend Gefahren speziell für Kinder und ältere Bürger sieht.

Im Bereich Mittelstandsförderung sieht die SPD ebenfalls Handlungsspielräume für eine zukunftsorientierte Weiterentwicklung der Gemeinde, etwa in der Ansiedlung neuer Unternehmen auf Gemeindegrund und modernem Standortmarketing. Das schließt für die Rotter SPD ganz klar auch der Bereich Umweltschutz mit ein, zu dem eine plastikfreie und digitale Gemeindeverwaltung ebenso wie der weitere Ausbau der Blühstreifen und das Aufstellen von Insektenhotels gehören. Auch die Initiierung eines Repair-Cafés und eines Talentetauschrings sind in der Planung.

Besonderes Augenmerk legt die Rotter SPD auf mehr Bürgerbeteiligung und in diesem Zusammenhang auf die Wiederbelebung der Arbeitskreise, der Einberufung eines Jugendparlaments und der Ausweitung des Seniorenbeirats. Vorgeschlagen wurden bereits Arbeitskreise zu den Themen Nachhaltigkeit, Kultur, Verkehr und Ortsentwicklung.

Nach der Vorstellung des Wahlprogramms hatten die einzelnen Kandidaten die Möglichkeit, sich kurz zu präsentieren. Dies waren als erstes Christoph Sewald als Erster Vorsitzender der SPD Rott und Peter Lewik als Zweiter Vorsitzender. Nach Listenplatzreihung folgten Britta Kuhlendahl-Kraft, Patrick Steinmaier (parteilos), Karin Lewik, Bernadette Müller (parteilos), Maximilian Lewik (parteilos) und Josefine Sewald. Die Vorträge waren insgesamt äußerst erfrischend, da die neuen Gesichter gleichzeitig auch neue Ideen und neuen Schwung mitbringen.

Nach einer kurzen Pause hatte Daniel Wendrock als überparteilicher Bürgermeisterkandidat Gelegenheit, seine Ideen und politischen Schwerpunkte vorzustellen. Mit bemerkenswertem Schwung, guter Laune und aufrichtigem Interesse an allen Rotter Belangen, die er immerhin seit zwölf Jahren konstruktiv mitgestaltet, machte er deutlich, wie er Rott in Zukunft sozialer, mittelstandsfreundlicher, nachhaltiger und bürgernäher gestalten will. Er verwies allerdings auch klar auf die finanzielle Situation Rotts, die durch den Schulhausneubau auch in Zukunft wenig Entspannung erfahren wird und sich daher auf die Umsetzung vieler Vorhaben (egal welchen Bürgermeisters und Gemeinderats) auswirken wird. Wer gestalten will, muss verwalten können, was dem studierten Verwaltungswirt und Verwaltungsrechtsspezialisten in dieser Situation zugute kommt.

Mit wenigen Fragen ging diese Wahlveranstaltung vor wohlwollendem Publikum zu Ende.

Wer sich mit den Gemeinderatskandidat noch einmal persönlich austauschen möchte, kann dieses am kommenden Samstag, 22. Februar, ab 10 Uhr am Wahlkampfstand der SPD vor dem Rewe in Rott tun.

Britta Kuhlendahl-Kraft

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