Die Rettung kommt bald schneller

Zwei neue Standorte für Einsatzwagen im Landkreis ab März 2021 - Vertrag von Landrat unterzeichnet

Noch gut zwei Monate: Ab dem 1. März 2021 wird es im Landkreis in zwei Gemeinden – in Bad Feilnbach und Eggstätt – jeweils einen neuen Stellplatz für den Rettungsdienst geben. Landrat Otto Lederer unterzeichnete in seiner Funktion als Vorsitzender des Zweckverbands für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung die entsprechenden Verträge mit der Ambulanz Rosenheim. Für die Hilfsorganisation unterschrieben Geschäftsführer Gabriel Mayer und Robert Schmitt, der Präsident des Medizinischen Katastrophen-Hilfswerk Deutschland e.V., zu dem die Ambulanz gehört. Die Verträge haben eine  Laufzeit von zehn Jahren.

 Unser Foto zeigt die Vertragsunterzeichnung (von links):

Robert Schmitt Präsident Medizinisches Katastrophenhilfswerk Deutschland e.V., Gabriel Mayer Geschäftsführer Ambulanz Rosenheim,

Stefan Forstmeier Geschäftsleiter des Zweckverbandes für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung sowie Landrat Otto Lederer.

Die Ambulanz Rosenheim hatte in der nichtöffentlichen Verbandsversammlung des Zweckverbands Ende November den Zuschlag erhalten. In einem transparenten Auswahlverfahren hatte sie das wirtschaftlichste, effektivste und kostengünstigste Angebot abgegeben.

Wie der Geschäftsleiter des Zweckverbandes für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung – Stefan Forstmeier – bei der Vertragsunterzeichnung sagte, freue er sich, dass die Zusammenarbeit mit der Ambulanz Rosenheim damit weiter intensiviert werde.

Welch professionelle Arbeit die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Ambulanz leisten, sehe man aktuell beim reibungslosen Betrieb des Testzentrums auf der Loretowiese in Rosenheim. Landrat Otto Lederer sah es ähnlich, auch er höre nur Positives über die Arbeit der Ambulanz Rosenheim.  

Die Einrichtung der neuen Rettungsstellplätze in Bad Feilnbach und Eggstätt ist Folge einer Detailanalyse des Instituts für Notfallmedizin. Es hatte festgestellt, dass es den Rettungskräften in den Versorgungsbereichen Bad Endorf, Bad Aibling und Flintsbach am Inn nur in etwa zwei Drittel aller Einsätze gelinge, in der gesetzlich festgelegten Frist von zwölf Minuten nach der Alarmierung am Ereignisort einzutreffen.

Die beiden neuen Standorte in Bad Feilnbach und Eggstätt sollen hier eine deutliche Verbesserung bringen. Beide Rettungsstellplätze werden täglich zwölf Stunden besetztsein.

Die neue Rettungswache in Bad Feilnbach wird von 8 bis 20 Uhr, der Standort in Eggstätt von 9 bis 21 Uhr einsatzbereit sein.

Foto: Landratsamt

 

 

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