Die Rente und die Steuer

Wasserburger Steuerexperte Martin Reiss gibt wichtige Tipps - Teil 5

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PR – Für Unternehmer ist es meist selbstverständlich, ihre steuerlichen Angelegenheiten in die Hände eines Steuerberaters zu geben. Dieser kümmert sich um alle anfallenden Arbeiten rund um das Thema Steuern und steht jederzeit mit gutem Rat und Fachwissen zur Seite. „Doch der Gang zum Steuerberater lohnt sich für fast jeden“, weiß Martin Reiss von der gleichnamigen Steuerberatungskanzlei in der Neustraße in Wasserburg. Hier sein nächster Tipp – diesmal zum Thema Besteuerung der Rente:

Dazu Martin Reiss: „Mit dem Inkrafttreten des Alterseinkünftegesetzes im Jahr 2005 wurde die Besteuerung von Renteneinkünften neu geregelt. Entscheidend ist seitdem der Besteuerungsanteil im Jahr des Rentenbeginns. Danach errechnet sich ein steuerfreier Teil der Rente, der für die Gesamtlaufzeit der Rente festgeschrieben wird.

Spätere Rentenerhöhungen sind daher in voller Höhe steuerpflichtig. Für Renten, die bereits vor dem 1. Januar 2005 begonnen haben, beträgt der Besteuerungsanteil 50 Prozent.

Seit 2006 erhöht sich  der Besteuerungsanteil schrittweise um jeweils zwei Prozent pro Jahr.

Dies führt dazu, dass Rentner mit ihren steuerpflichtigen Einkünften immer häufiger den Grundfreibetrag überschreiten und somit verpflichtet sind, eine Einkommensteuererklärung abzugeben.

Doch die Pflicht zur Abgabe einer Steuererklärung bedeutet nicht zwingend, dass auch Einkommensteuer bezahlt werden muss, denn auch Rentner können viele Kosten steuermindernd geltend machen. Es empfiehlt sich auch in diesem Fall die Unterstützung eines Steuerberaters, um alle Möglichkeiten, die Steuerlast zu senken, auszuschöpfen.

Die gezahlten Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung können beispielsweise als Sonderausgaben angesetzt werden.

Krankheitskosten können, unter Berücksichtigung einer individuellen zumutbaren Eigenbelastung, als außergewöhnliche Belastungen berücksichtigt werden. Etwaige Erstattungen müssen jedoch gegengerechnet werden.

Im Falle einer Behinderung kann zusätzlich ein Behinderten-Pauschbetrag angesetzt werden. Die Höhe richtet sich nach dem Grad der Behinderung und soll alle typischen, regelmäßigen Kosten abdecken, die mit der Behinderung zusammenhängen.

Außerdem können Pflegekosten und Kosten für die Unterstützung im eigenen Haushalt die Steuerlast mindern. Gleiches gilt für selbstgetragene Kosten einer Heimunterbringung.

Für all diejenigen, die das 64. Lebensjahr vollendet haben und die neben ihrer Rente noch andere Einkünfte erzielen, wird ein Altersentlastungsbetrag berücksichtigt, dessen Höhe wiederum von unterschiedlichen Faktoren abhängig ist.

Ein Steuerberater berechnet die korrekte Höhe aller abziehbaren Kosten und übernimmt das Ausfüllen der Steuererklärung für Sie. Die Bearbeitung eventueller Rückfragen seitens des Finanzamts gehört genauso zu den Aufgaben eines Steuerberaters wie die Prüfung des Steuerbescheides. Außerdem werde man im Beratungsgespräch umfassend beraten, so dass keine Fragen mehr offen bleiben.

Sie sind sich nicht sicher, ob Sie eine Steuererklärung abgeben müssen oder Sie wollen sich bei der Erstellung Ihrer Steuererklärung unterstützen lassen? Wir sind gerne für Sie da!

Direkt-Kontakt:

Steuerberaterkanzlei Reiss

Neustraße 4-6
83512 Wasserburg am Inn

​Telefon/Telefax
08071/93100
08071-93101

​E-Mail: Kanzlei@Reiss-Steuerberater.de

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