Die nächste Kita betroffen

Landratsamt meldet am Nachmittag drei Corona-Fälle vom Kindergarten Pusteblume in Großkaro

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Ob es sich um Mutationen handelt, ist nicht bekannt – auch nicht, ob es sich um Kinder oder Personal handelt: Drei Corona-Fälle werden am heutigen Mittwochnachmittag vom Landratsamt für den Kindergarten Pusteblume in Großkarolinenfeld gemeldet. Seit etwa einer Woche häufen sich die Fälle Neuinfizierter in Kitas im Landkreis, die ja ausschließlich Notbetreuung seit Mitte Dezember anbieten – wie mehrfach berichtet. Alle Kontaktpersonen seien jeweils in Quarantäne, heißt es aus dem Landratsamt.

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8 Kommentare zu “Die nächste Kita betroffen

  1. Als ich schrieb, dass sich die Fälle häufen werden, wurde ich veräppelt – ich sei ein Schwarzseher. Es sei ja nur ein Fall in Griesstätt …

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  2. So viel zum Thema ‘Kinder können nicht so leicht an Corona erkranken bzw. die Krankheit nicht so leicht übertragen’.
    Leider schaffen es die Politiker nicht einmal innerhalb eines Jahres, bundeseinheitliche Richtlinien zu schaffen.

    Kitas müssen für Notfälle aufmachen,
    und wer kontrolliert denn, ob es sich um einen Notfall handelt?

    Damit will ich den Eltern nichts unterstellen. Aber es ist eben wieder nur eine halbe Sache, wie vieles, was unsere Politiker machen.
    Es heißt immer, die armen Lehrer, aber über die Gefahren, denen Erzieherinnen und Kinderpflegerinnen ausgesetzt sind, die mit den Kindern viel öfter und näher in Kontakt kommen, wird so gut wie nie geschrieben.

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  3. Erzieher und Kinderpfleger haben leider wenig Lobby. Diese Berufe werden Jahr für Jahr schwieriger und anstrengender. Es wird immer mehr Bürokratie und immer weniger Menschlichkeit…
    Der Personalmangel kommt nicht von irgendwoher.

    Als ich vor 20 Jahren Erzieherin gelernt habe, war es gefühlt eine andere Welt …
    Mir tun in diesem Wahnsinn manchmal einfach nur die Kinder von Herzen leid!

    An alle kranken Kinder oder Erzieher/Kinderpfleger:
    Euch schnelle, gute Besserung und haltet durch!!!

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  4. Tja … es heißt zwar alle Schulen und Kindergärten oder Krippen zu … aber jeder der Notbetreuung braucht darf sein Kind bringen …
    das heißt auch den Mama zu Hause die Decke auf den Kopf fällt …

    Beispiel eines Kindergarten von 20 Kindern … sind 18 in der Notbetreuung.

    Da braucht man sich nicht wundern.

    Liebe Erzieher bleibt gesund und kämpft !!!

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  5. Also ich finde es gut, dass es eine Notbetreuung gibt. Wenn mein Kind nicht “schon” 12 Jahre wäre, würde ich die Notbetreuung auch brauchen, da ich sonst nicht zur Arbeit könnte. Was dann wäre, darüber muss ich mir jetzt Gott sei Dank keine Gedanken machen… Aber viele andere jetzt eben schon… Denke auch, dass viele Erzieherinnen trotz allem froh sind noch arbeiten zu können… Echt schwierig, egal wie, entweder heißt es die armen Erzieher oder die armen Kinder bzw. Eltern, die nicht wissen was sie jetzt machen sollen… Allen gute Besserung!!!

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  6. Da nicht bekannt gegeben wurde, ob es sich um Kinder oder Erzieher (oder sonstiges Kita-Personal) handelt, kann meines Erachtens auch nicht behauptet werden, die Kinder würden in diesen Fällen Corona in der Kita verbreiten.

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    1. Liebe Steffi,
      vielen Dank, dass du unseren wachsamen und immerklugen Mitmenschen das Lesen beibringen willst.

      Ich habe aber das Gefühl, dass die Leute es nicht mehr schaffen, bis weiter als die Überschrift zu lesen – geschweige denn einen Artikel zu reflektieren.

      Für viele ist es wichtig, dass es eine Notbetreuung gibt.
      Egal, ob es an der Arbeit liegt oder weil der Mutter die Decke auf den Kopf fällt.
      Bevor nur ein Kind zu Hause leiden muss, aus welchem Grund auch immer, dann soll es ab in den Kindergarten/KiTa.

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  7. Ja, es gibt auch Alleinerziehende Mütter, die Arbeiten gehen. Der würde vielleicht gerne mal “die Decke auf den Kopf fallen”… Die brauchen nun mal die Notbetreuung… Weil sie sonst nichts mehr bezahlen können… Nur mal um ein Beispiel aus wichtigem Grund zu nennen!…

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