„Die Menschen vor Lärm schützen”

Reduzierte Auswahl von Grobtrassen zum Brennernordzulauf heute vorgestellt

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Unser Foto zeigt (von links) den Bayerischen Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr, Dr. Hans Reichhart, MdB Daniela Ludwig aus Rosenheim und den Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer: Die Deutsche Bahn hat am heutigen Montag eine reduzierte Auswahl von Grobtrassen zum Brennernordzulauf vorgestellt. Dazu sagt am Nachmittag die verkehrspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Daniela Ludwig …

„Für unsere Region ist und bleibt das Projekt Brennernordzulauf eine gewaltige Herausforderung. Es ist unerlässlich, es intensiv zu begleiten und die Sorgen und konkreten Betroffenheiten der Bürger immer im Auge zu haben. Es ist gut, dass die Vorstellung von fünf ausgewählten Grobtrassen und der Überprüfung der Bestandsstrecke früher erfolgt ist als geplant.

Die Überprüfung eines möglichen Ausbaus der Bestandsstrecke hat ergeben, dass das wichtige Ziel – eine nachhaltige Verlagerung von Verkehrsströmen auf die Schiene und die Verbesserung des Angebots für den Personenverkehr – so nicht erreicht werden kann.

Dennoch bleibt die Forderung, dass insbesondere der Lärmschutz auf der Bestandsstrecke noch deutlicher verbessert werden muss als bisher geplant. Die Bestandsstrecke wird in den nächsten Jahren bis zur Fertigstellung einer Neubaustrecke den gesamten Verkehr abwickeln müssen. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer hat deshalb eine größtmögliche Flexibilität für einen effektiven Lärmschutz zugesagt.

Für eine künftige Trassierung der Neubaustrecke gilt, die Menschen vor Lärm zu schützen, die Eingriffe in die Umwelt so gering wie möglich zu halten und den Personen- und Güterverkehr auf der Schiene zukunftsfähig zu machen.

Für mich ist klar: Trassenvorschläge ohne Tunnellösungen egal, ob östlich oder westlich vom Inn, sind nicht geeignet für eine mögliche Neubaustrecke, um Züge möglichst nicht zu sehen und nicht zu hören. Sie lösen das Problem nicht und sind den Menschen in der Region nicht zuzumuten. Ich lehne sie strikt ab. Eine weitestgehende Untertunnelung muss deshalb unser Ziel sein.“

 

 

 

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