Die meisten Jugendlichen in Albaching!

Gefolgt von Griesstätt und Babensham - Projekt „Jugendarbeit an Realschulen“ läuft

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Tendenziell leben auf den ganzen Landkreis Rosenheim bezogen die meisten unter 18-Jährigen im Altlandkreis: In Babensham sind es 21 Prozent, in Griesstätt 21,4 Prozent und in Albaching 22,3 Prozent! Der Jugendhilfeausschuss des Landkreises Rosenheim will sich künftig im Namen der Jugend mit zwei konkreten Themen beschäftigen. Auf Vorschlag des Leiters des Kreisjugendamtes Rosenheim, Johannes Fischer, wird es um Angebote gehen, den Übergang von der Schule zum Beruf und zur Arbeitsintegration auszugestalten sowie um Trends und Entwicklungen in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit im Landkreis.

Johannes Fischer präsentierte in der Sitzung des Jugendhilfeausschusses zudem Strukturdaten aus denen unter anderem hervorgeht, dass Ende Dezember vergangenen Jahres 2017 knapp 44.500 oder 17,1 Prozent aller Landkreis-Bürger unter 18 Jahre alt waren:

Den geringsten Anteil der unter 18-Jährigen gab es mit 11,3 Prozent in der Gemeinde Chiemsee, mit 13,8 Prozent in Aschau, mit 14,2 Prozent in Breitbrunn und mit 14,3 Prozent in Oberaudorf.

Tendenziell leben die meisten unter 18-Jährigen im Norden des Landkreises. In Babensham sind es 21 Prozent, in Griesstätt 21,4 Prozent und in Albaching 22,3 Prozent.

Der stellvertretende Landrat Josef Huber, der die jüngste Sitzung leitete, regte an, bei den Trends und Entwicklungen in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit auch mit den Bürgermeistern zu reden. Aufgrund seiner Erfahrungen als Bürgermeister einer ländlichen Gemeinde, meinte Huber weiter, „es ist wichtig, Jugendlichen Freiräume zu geben. Sie müssen Fehler machen können, um ihre Erfahrungen zu machen. Jugendliche vernünftig zu fordern, ist eine Herausforderung.“

Kreisjugendamtsleiter Fischer hatte zuvor auf einige Themen im Jugendhilfeausschuss zurückgeblickt, die Jugendliche und junge Erwachsene betreffen.

Fischer nannte unter anderem das Patenprojekt „Jugend in Arbeit“, die Beteiligungskonferenzen „myvision“, das Anfang Dezember beginnende Medienprojekt sowie die Umsetzung des Projektes „JaReal – Jugendarbeit an Realschulen“.

Fischer teilte mit, dass inzwischen an allen fünf Realschulen im Landkreis Personal vorhanden ist, um den Schülerinnen und Schülern Angebote im schulischen Bereich machen zu können. In der Wirtschaftsschule Alpenland in Bad Aibling soll es dieses Angebot ab Anfang kommenden Jahres geben.

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