Die Kiebitze sind wieder da

Aber wo nisten sie? BUND Naturschutz Wasserburg lädt zu Feldbegang ein

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Mit ihren spektakulären Balzflügen zeigen sie uns den Frühling an: Die Kiebitze sind wieder da. Aber leider tun sie sich immer schwerer, einen Nistplatz zu finden. In Eiselfing und im Staudhamer Feld bei Edling schaffen sie es zum Glück immer noch, ihre Eier auszubrüten und ihre Küken groß zu ziehen. Die dichte Bebauung, der Freizeitdruck und auch die moderne Landwirtschaft machen es aber den Vögeln schwer. Am kommenden Montag, 9. April, lädt die Ortsgruppe des BUND Naturschutzes Wasserburg zu einem Feldbegang ein.

Treffpunkt ist um 17.30 Uhr auf dem Parkplatz des TÜV.

Die Fachbetreuer und ihre freiwilligen Helfer erklären den interessierten Bürgern und Landwirten die Probleme der Kiebitze

Die Untere Naturschutzbehörde beauftragte ein Fachinstitut mit der Erfassung der Gelege und deren Markierung. Die Landwirte können dann bei der Feldbestellung genau diese Plätze von der Bearbeitung freilassen.

Foto: Bund Naturschutz Wasserburg

 

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14 Gedanken zu „Die Kiebitze sind wieder da

  1. Dieser Bericht ist wieder der passende Beweis daß es dem Bund Naturschutz unter Max Finster nicht um gezeilte Aufklärung sondern nur um Wichtigtuerei geht. Die moderne La ndwirtschaft, was immer darunter zu verstehen ist, ist wieder mal einer der schuldigen am Rückgang der Kibitze. Herr Finster weiß es genau daß das Gegenteil richtig wäre. Im Bereich Reitmehring ,Edling und in der Gemeinde Soyen kümmert sich die wieder so allgemein an den Pranger gestellte Landwirtschaft um den Erhalt der Kibitz-Population.

    Natürlich ist es hilfreich wenn in Zusammenarbeit mit Frau Margit Böhm von der unteren Naturschutzbehörde die schwer erkennbaren Nester markiert werden. Den Rest macht der Kibitz ,wenn er nicht von Fraßfeinden und Eierdieben wie Dachs, Igel Krähen Füchse gestört oder das Gelege vernichtet wird.Es ist gut wenn sie sich informieren, aber bitte nicht im Vorfeld pauschale Falschmeldungen verbreiten. Übrigens für Roland und Catweatzle. Sie brüten sehr gerne und meistens in Maisfelder.

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    1. Herr Kernzl
      Sie brüten sehr gerne und meistens in Maisfelder. 😀
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      Es ist so einfach ihre Informationen zu widerlegen . Sind sie wirklich politisch tätig ?Dann holen sie sich Nachhilfeunterricht in fake news verbreitung .
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      Kiebitze brüten hauptsächlich in offenen, flachen Landschaften mit kurzem oder gar keinem Gras, auf Wiesen und Weiden, gerne an Gewässerrändern, auf Feuchtwiesen, Heiden und Mooren. Kiebitze brüten auch auf Feldern und Äckern. Während des Winters und der Zugzeit halten sich Kiebitze auch auf abgeernteten Feldern und auf gepflügten Äckern auf. Im Winter sieht man die Vögel weitläufig verteilt auf alten Weiden, aber auch als Trupps auf Schlammflächen.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Kiebitz_(Art)
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      Und die Landwirtschaft „kümmert “ sich nicht um den Erhalt ,das macht das Naturschutzgesetz und einen Haufen ehrenamtlicher Naturschützer und umsonst machen das die Landwirte sicher nicht, die bekommen dafür eine Ausgleichszahlung .
      „Ihr“ macht überhaupt nichts umsonst… für Gewässerschutz bekommt ihr Zahlungen ,für Hecken und ähnliche tierschützende Maßnahmen bekommt ihr Ausgleichszahlungen und ohne unsere Subventionen die ihr auch noch dazu bekommt wo wärt ihr den dann ?
      Also runter vom Gas von wegen Wichtigtuerei …ihr konv. Landwirte habt Glück das wir nicht entscheiden können ob unsere Steuergelder den Bio oder den konv. Landwirten gegeben wird.
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      Es mag konventionell wirtschaftende Bauern geben die versuchen so gut es geht nachhaltig zu wirtschaften aber ich hab noch keinen davon kennengelernt ,wahrscheinlich auch eine ganz seltene Spezies die man auch unter Naturschutz stellen sollte oder sind die schon ausgestorben ?

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    2. Herr Kernzlsepp,
      als Störung wird hier nicht nur die moderne Landwirtschaft (was auch immer das sein soll), sondern auch andere Punkte angesprochen. Was soll also wieder das Gejammer?
      Die „moderne“ Landwirtschaft ist Natur-Zerstörer Nr. 1, vor allem die Nutztier-Produktion.
      Die Gülle-Sperrfrist war noch nicht ganz aufgehobne, da wehte von Nah und Fern schon die Gülle geschwängerte Luft über Wiesen und Felder.
      Wer in Reitmehring kümmert sich um die Kiebitze? Von einst 5 Paaren, die ich selbst täglich beobachten konnte, sehe ich schon seit zwei Jahren nur noch eines.
      „Moderne“ Landwirte sollten endlich aufhören, sich ständig in die arme, arme Opferrolle zu stellen, sondern anfangen umzudenken.
      Und solange knöcheltief die Gülle auf den Wiesen steht, Vogelnester, junge Hasen und Kitze ausgemäht werden, würde ich an ihrer Stelle den Ball ganz flach halten.

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      1. Gegen Blindheit und Ignorenz ist leider noch kein Kraut gewachsen.Und zur Gülle.Was passiert bei der Weidetierhaltung.Ein Scheißhaufen auf 20x 20 cm und 5l Urin auf die selbe Fläche. Ich versink nicht in der Opferrolle. Aber ich möchte nur eins zu denken geben. Mittlerweile gibt es immermehr Bauern die ihre Kinder nicht mehr in den Kindergarten schicken weil Mobbing an der Tagesordnung ist.Und leider geht das durch bis aufs Gymnasium. Und mit den Lügen von Florians und Rolands wird die Saat geschürt. Schämt euch.Komm halt vorbei ,ich zeig dir wie ein Kibitz ausschaut. Es sind 10. Und wenn im Juni in Steppach und an der B 15 sich je 25 Kibitze zum Abflug ins Winterquartier sammeln? Die kommen nicht aus Babensham. Ach ja ,man darf nicht blind sein und zählen können.

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        1. @ Kernzlsepp
          (…) wenn jemand gegen Subventionen ist, dann sollte man eher Richtung Autoindustrie schauen, was da läuft. Aber das Auto ist halt auch mehr wert als die Lebensmittel.
          Die allermeisten Bauern bei uns produzieren eben schon für die Bevölkerung, aber nur wenn es der Bürger auch regional kauft, wird es nicht in der Weltgeschichte herum gefahren. Aber es ist ja nur das gut das nicht aus der Region ist. Käse und Salami aus Italien oder Frankreich ist eben eine spezialität, aber nicht das was aus der näheren Umgebung kommt.
          Das so viele kleine Bauern aufgeben ist leider realität, dann werden ander eben größer. Oder sollte die Fläche dan brach gelegt werden?
          Seits froh dass diese Flächen bei uns kaum für Biogasgewinnung verwendet wird sondern zur Futtererzeugung.
          Aber da steckt ja das Wort Bio drin, dann kanns ja nicht schlecht sein, oder?
          Jeder der einen Hund hat glaubt er wäre der allwissende Tierhalter. Nur weil ich eine Stichsäge habe glaube ich auch nicht der große Schreiner zu sein.

          (Kommentar von der Redaktion gekürzt …)

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        2. @Kernzlsepp, ich wäre da etwas vorsichtig mit behauptungen wie „Lügen“
          Niemand hat hier davon geredet das die Kühe auf der Wiese stehen und da ihre Notdurft hinterlassen, sondern hier geht es darum. dass die Gülle ausgefahren wird und die Wiesen und Felder darin schwimmen.
          Ist es eine Lüge, das die Bauern riesiege Träcker fahren und die am besten noch mit grünen Kennzeichen?, ist es eine Lüge das letztes Jahr fast nur Mais angebaut worden ist?, ist eine Lüge das die Bauern von Ihren Feldern fahren und die Bundesstraßen verdrecken?, ist es eine Lüge das Bauern steuerlich gefördert werden?
          Jetzt bin ich mal bösartig, ich glaube nicht das die Bauern ihre Kinder nicht mehr in den Kindergarten schicken weil die lieben kleinen gemobt werden, sondern weil das Geld kostet und wenn der arme Bauer was nicht hat dann ist das Geld.
          @BeFa und wenn Bauern konkurs gehen ist dieses nicht die Schuld der Bürger, sondern einfach die inkompetenz im Kaufmännischen bereich. In anderen Branchen kräht kein Hahn danach wenn jemand Konkurs geht, dann heist es halt pech gehabt und das ist in der Landwirtschaft nicht anders. Das ganze kann man unter betriebswirtschaftliche Führung finden.
          Regional was kaufen? wo bitte? und der Mais der Angebut worden ist war ja natürlich nur für die Viehhaltung?
          Den letzten von ihnen zu lessenden Satz müssen sie jetzt doch etwas genauer erklären?

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          1. @ Roland,
            erst lesen, dann nachdenken und dann Antworten wäre die richtige Reinfolge!
            Ich weis nicht wo sie jetzt was von Konkurs lesen. Das viele kleinen Bauern aufhören, hat den Grund dass kein Hofnachfolger bereit ist die schweren Subventionen einzustreichen 😀, oder eben dass sie im kaufmänischen Bereich nicht inkompetent sind und die Million für einen neuen Laufstall + drumherum nicht investieren wollen oder können. Nicht jeder gibt gerne einen 7 stelligen Betrag aus um dann von daherzonge als böser und falsch wirtschaftender Bauer beschimpft zu werden.
            Mit 30 Kühen wird kein Betrieb kostendeckend wirtschaften können. Und wenn 2 kleine Bauern aufhören wird ein dritter den Grund pachten und aufrüsten. Ganz normal in der Wirtschaft, oder? Dass dann die Maschinen auchn größer werden ist ein muss. Die Ernte muss wetterbedingt eben rasch eingefahren werden. Ob 3 Bauern je 30 Kühe haben oder einer dann 90, ergibt die gleiche Menge an Gülle. Das können Sie gerne nachrechnen. 😀
            Ich behaupte jetzt mal dass ca. 90% der Betriebe in unserer Umgebung Milchbauern sind, und die sähen soviel Mais und auch Getreide wie sie für die Fütterung brauchen, aber nicht mehr. Die anderen 10% sind halt die Biogasbauern , die Gülle erzeugen ohne Futter oder Lebensmittel herzustellen. Aber dass hat mit den Milchbauern nichts zu tun und war auch politisch so gewollt. Nur weil ein Biogasbauer einen großen Traktor und ein Güllefass hat muss man trotzdem Unterscheiden.
            Ach ja die grünen Kennzeichen fahren die meisten Bauern herum. Genau so wie alle Molkerei LKW in Reithmering, Wasserburg und Haag, sehr viele Speditionen die Lebensmittel beförden und auch alle Kleinbusse in der Stiftung Attel. Der Bauer wäre schön blöd wenn er das nicht machen würde wenn er es angeboten bekommt. Es verweigert auch kein nicht Landwirt z.B. die Abwrackprämie, die Eigenheimzulage, das Kindergeld, das Elterngeld oder irgend einen anderen geldwerten Vorteil den er oder sie nutzen kann.

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          2. @BeFa das was sie im letzten Satz geschrieben haben bekommen die Bauern auch noch zusätzlich wenn sie Anspruch darauf haben. Nur als kleine info ich bin ein gegner jegliche Art von Subventionen.
            Und sie haben genau das bestätigt was ich schon mal geschrieben habe es wird in hohen maßen gejammert.

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    3. @Kernzelsepp, ich werde jetzt eine initiative in die Welt setzen für die armen missververstandenen Landwirte. Wie schon mal geschrieben machen die ja nur gutes angefangen mit der Gülle, den Monokulturen bis hin (das wird daran liegen das die Landwirte so arm sind) die riesen Tracktoren die den Boden natürlich durch ihr gewicht nicht versiegeln, das werden woll wieder die Diesel Fahrer sein die über die Felder brettern. Ach ja zur förderung der Umwelt verschmutzen die Bauern ja auch nicht die Fahrbahnen das werden wohl auch die o.g. Dieselfahrer sein.
      Haben sie eigentlich nicht den Schuss gehört, leider produzieren die wenigsten Landwirte hier in der Umgebung auf den Felden etwas für die Versorgung der Bevölkerung. Das muss meistens „umweltfreundlich“ transportiert werden.
      Mit den Fahrzeugen werden die Nester der Vögel zerstört, aber im zweifelsfall waren es ja bei den Landwirten die bösen Hunde von den bösartigeren Hundehaltern.
      Und was Landwirte ganz besonders gut können ist jammern, jammern und nochmals jammern. Ich möchte auch gerne so viele Geld als zuschuss bekommen. Aber ich kann froh sein wenn ich 50% von meinen Bruttgehalt als netto bekomme.
      Aber irgend jemand muss ja das Geld ranbringen was den Landwirten in den allerwertesten geblassen wird.

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      1. Herr Roland, die Gelder die fälschlicher Weise immer noch als Subventionen bezeichnet werden sind Ausgleichszahlungen. Eingeführt als Ausgleich für die Preisrücknahme von Weizen und Milch auf dem EU Agrarmarkt, zugunsten der Verbraucher. Der Ausgleich wurde natürlich nicht in der Höhe erstattet ,wie die Preise zurückgenommen wurden. Eine Subvention ist die gezielte finanzielle Förderung eines Produktes um es am Markt unterzubringen(Weihnachtsbutter) Das Kilometergeld für Arbeitnehmer ist ja auch keine Subvention sondern ein finanzieller Ausgleich weil er eine bestimmte Strecke zu seiner Arbeitsstelle fahren muß.Also reden wir bitte zukünftig von Ausgleichszahlungen für die Bauern ohne die in Bayern kein einziger Betrieb mehr finanziell über die Runden käme.

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        1. Und was ich leider fast vergessen hätte, sollte dann mit den Ausgleichszahlungen ein Gewinn entstehen so sind von 10000€ ca 4700€ an das Finanzamt abzuführen. Davon bekommt dann seine Himatgemeinde über den Einkommensteueranteil auch was zurück.Das weiß der Herr Roland ja wieviel das ist.

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        2. Herr Kernnzlsepp, sie können das Kind nennen wie sie wollen es bleiben weiterhin förderungen die von den Steuerzahlern aufgebracht werden.
          Dann müssen die Preise für Lebensmittel steigen und mehr kosten. Damit die Landwirte für ihre Produkte angemessen entlohnt werden.
          Und hier zu erzählen das die Bauern ohne subventionen/ausgleiszahlungen nicht über die runde kommen zweifle ich stark an. Das problem liegt nicht bei den Landwirten um das klar zu stellen, das problem sind unsere politiker die dieses fördern. Zudem jetzt sind wir wieder im kaufmännischen bereich kann ich mir nicht vorstellen das ein Landwirt nicht in der lage ist seine gewinne schlecht zu rechnen.
          Herr BeFa mir Hetze zu unterstellen ist einfach lächerlich.

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      2. @ Roland,

        Ich muss sie entäuschen, denn ich bin weder Bauer, noch habe ich beruflich etwas mit dem Bauernstand zu tun.
        Aber mit Bauern mal reden und über den Tellerrand hinaus zu schauen hilft auch mal die andere Sichtweise zu erfahren.
        Es wird nicht gejammert, sondern versucht falsche Behauptungen und Hetzte richtig darzustellen! Aber wer so vernagelt ist wie sie ist die Diskussion nicht wert.
        @ Kernzlsepp: Lass gut sein, der Herr Roland ist so verbittert und besser wisserisch der kapierts eh nimma!

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  2. Lorenz Huber

    Der „Herr Roland“ wird heute sicher am Ortstermin um 17.30 Uhr vor Ort sein, wird sich outen und der sachlichen Diskussion stellen.
    Vorausgesetzt er hat die Eier dazu!

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