Die Jagd in Corona-Zeiten

Wichtige Informationen für alle Jäger im Altlandkreis

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Die Ausgangsbeschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie stellt auch die Jägerinnen und Jäger vor viele Probleme und Fragen. Jagen – allein oder mit einer Person, mit der man zusammenlebt – ist nach den Ausgangsbeschränkungen möglich. Gemeinschaftliches Jagen mit weiteren Personen (wie Bewegungsjagden oder Sammelansitze) sind NICHT zulässig. Jeder Jäger müsse dafür Sorge tragen, dass jagdliche Handlungen insbesondere nach dem „Schuss“ …

… wie Nachsuche, Wildbergung, Wildversorgung, Trichinenprobe, Radiocäsium-Untersuchung oder Abgabe von Wildbret ausschließlich allein oder mit einem Angehörigen des eigenen Hausstandes erfolgen können.

Ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu Dritten (wie anderen Besuchern in der Natur) sei stets einzuhalten. Schon vor der der Jagdausübung seien solche Faktoren vorausschauend und verantwortungsvoll zu bedenken.

Die Unfallverhütungsvorschriften der SVLFGV (Teil 4.4 „Jagd“) seien strikt zu beachten. Unzter anderem gelte Folgendes: „Bei einer mit besonderen Gefahren verbundenen Jagdausübung ist ein Begleiter zur Hilfeleistung mitzunehmen. Besondere Gefahren können sich ergeben durch Witterungs-, Gelände- und Bodenverhältnisse, vor allem im Hochgebirge, auf Gewässern und in Mooren oder bei der Nachsuche auf wehrhaftes Wild.“

Sofern der Begleiter nicht Angehöriger des eigenen Hausstandes ist, kann die Jagd aktuell NICHT ausgeübt werden.

Nähere Infos unter

http://www.wildtierportal.bayern.de/jagd/

 

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9 Kommentare zu “Die Jagd in Corona-Zeiten

  1. Ich als Laie würde sagen momentan gibt es wirklich etwas wichtigeres als auf die Jagd zu gehen…..lass mich aber gerne etwas besserem belehren.

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    1. Bin auch dieser Meinung. Und eines Besseren belehren wird mich keiner können.

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  2. Informiert euch bitte, was Jagd und Wildpflege bedeuten. Nur Unwissende lassen solche dummen Kommentare ab.

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    1. Warum so aggressiv? Jagd und Wildpflege ist sicherlich erforderlich. Ich bin lediglich der Meinung in der aktuellen Phase der Corona-Krise kann vorübergehend auch darauf verzichtet werden so wie auf vieles andere auch verzichtet wird.

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  3. Altstadtbewohner

    Die beiden Kommentarschreiber gehören wahrscheinlich zu der Kategorie “also ich weiß nicht warum man Tiere töten muss, das Fleisch kommt ja aus dem Supermarkt”

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    1. Retourkutsche?
      Auf alle Fälle (falsche) Vermutungen.
      Weder unwissend noch dumm noch Fleischesser.

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      1. Bin deiner Meinung .
        Trophäenjagt . Das blutige Hobby !
        Keiner muss sich von Wild ernähren.

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  4. Nicht nur zu Corona – Zeiten, wir leben nicht mehr in der Steinzeit! Niemand braucht schwer bewaffnete Hobbyjäger, die zum Freizeitvergnügen und aus Langeweile wehrlose Tiere töten. Die Natur und die Tierwelt wird es uns danken!

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  5. Wenn eure Aussagen stimmen, und Jäger blutrünstige und gefühlslos sind. Warum gibt es dann die Jagd?
    Wenn wir Raubwild wieder ansiedeln, in Regionen die dicht vom Menschen besiedelt sind, um den Bestand des Wildes zu reduzieren. Meinst nicht das der gemütliche Abendspaziergang dann eventuell zum Gefahrenpotential wird. Ein Jogger angegriffen wird. Kinder die in Wald zum spielen gehen und nicht mehr nach Hause kommen. Wenn keiner den Bestand regelt, treten vermehrt Wildsechen wegen Überpopulation auf, die ganze Bestände dezimieren (Beispiel: Corona beim Menschen)

    (…) Ihr könnt gerne fleischlos leben, ich respektiere jede Art von Ernährung (…) @ Elena, Henry und Michael

    Ps: @Henry… Soll der Jäger das Tier totstreicheln oder wie in der Steinzeit mit einer Keule oder Speer erlegen. Die beste Methode ein Tier zu erlegen, ohne das es großartig leiden muss, oder Schmerzen spürt, ist es zielgerecht und anatomisch korrekt zu erlegen.

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