Die Hälfte der Schüler ist sich einig …

Klarer Sieg der GRÜNEN bei der Juniorwahl am Luitpold-Gymnasium Wasserburg

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„Ihr lasst euren Großvater oder eure Großmutter auch nicht entscheiden, welche Kleider ihr tragen oder welche Musik ihr hören wollt. Warum lasst ihr sie dann bestimmen, in welcher Welt ihr leben wollt?“ Mit diesen Worten hatte der ehemalige US-Präsident Barack Obama heuer eindringlich junge Menschen zu mehr politischem Engagement aufgefordert. Und ja, es gibt ihn – den Auftrag für die politische Bildung an unseren Schulen! Deshalb konnten die Schüler aus der 10. und 11. Jahrgangsstufe des Wasserburger Gymnasiums an der Juniorwahl zur Europawahl teilnehmen – mit diesem Ergebnis …

Mit einer Wahlbenachrichtigung waren die Schüler eigens dazu eingeladen worden. Ein Klassenzimmer des Gymnasiums wurde für einen Vormittag zum Wahllokal. Dort wurde jeder Juniorwähler im Wählerverzeichnis abgehakt und erhielt einen fast originalen Stimmzettel mit den 40 kandidierenden Parteien zur Europawahl.

Einige Schüler wirkten als ehrenamtliche Wahlhelfer im Wahlvorstand mit, der am Nachmittag das Ergebnis ermittelte:

Exakt 50 Prozent von 164 teilnehmenden Juniorwählerinnen und -wählern hatten für die GRÜNEN gestimmt und damit den bundesweiten Trend der Junior- und Jungwähler für diese Partei noch deutlich übertroffen.

gw

Das genaue Ergebnis am Gymnasium Wasserburg:

Partei Stimmen Prozent­anteil
CSU 16 9,8%
SPD 10 6,1%
Grüne 82 50,0%
AFD 1 0,6%
Freie Wähler 3 1,8%
FDP 4 2,4%
Die Linke 6 3,7%
ÖDP 4 2,4%
Die Partei 11 6,7%
Die Humanisten 9 5,5%
Sonstige 18 11,0%
Gesamt: 164 100%

 

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9 Kommentare zu “Die Hälfte der Schüler ist sich einig …

  1. Da sieht man wieder, warum die noch nicht wählen sollten….

    Die Grünen wären unser Untergang!
    Könnt ja mal gerne in BW fragen, wie die das so sehen…

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  2. Lieber Bernhard, wie Sie sicherlich mitbekommen haben, ist dies zur Zeit bundesweit in der Altersgruppe von 18 bis 60 Jahren der Trend.

    Und Kritik an den Grünen hätte ich dann gerne auch klarer benannt: Was genau läuft denn in BW so schlecht? Warum wären sie unser Untergang (gleich so dramatisch…).

    Ich bin anderer Meinung: die Jugend ist politisch interessiert – wären sie es nicht, würden sie dafür kritisiert werden. Jetzt lässt man sie probeweise wählen, dann passt es auch nicht. So erzieht man sich keine kritischen Demokraten, die später mündige Wähler werden sollen.

    Und zu unserem Untergang: ein stattfindender Klimawandel, der ja nun von niemandem ernsthaft noch geleugnet werden kann, wird unser Untergang werden, wenn wir nicht zügig handeln. Und genau das fordern die Jugend und die Junggebliebenen (bis 60 Jahre).

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  3. Mit dem positivem Image das die Grünen durch eine, zumindest gefühlte, Hofberichterstattung durch die großen Medienhäuser genießen, verwundert mich das Ergebnis in keinster Weise.

    Wünschenswert wäre meiner Meinung nach eine ausführlichere politische und zeitgeschichtliche Aufklärung an den Schulen. Wie würden die Schüler wählen wenn sie mehr von den realpolitischen Katastrophen der Grünen wüssten? Bei keiner anderen Partei ist die öffentliche Wahrnehmung von der Wirklichkeit so weit entfernt.

    Eine Friedenspartei die in ihrer Regierungsbeteiligung Deutschland in den ersten,noch dazu völkerrechtswidrigen, Krieg nach 45 mitgetragen und die Rüstungsexporte auf Rekordniveu getrieben hat.
    Eine Umweltschutzpartei die einige der widersinnigsten Entscheidungen, bsp Biodiesel, initiiert hat.
    Eine soziale Partei die mitverantwortlich an den größten Rückschritten des deutschen Sozialstaates, siehe Hartz VI, ist.

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  4. auchnurnemutti

    @Thomas haben Sie Kinder in dem Alter? Wenn ja, dann fragen Sie sie mal, warum die Grünen. Ich habe meinen Grossen (19, nicht Grünenwähler) gefragt.
    Die Rechten sind zu rechts, die Linken zu links, die alten grossen Parteien zu alt (wer will schon als Teenie so sein wie seine Eltern und Grosseltern) und die Grünen wählen sie, weil sie sonst keine Namhaften in der goldenen Mitte kennen.
    Schuld sind einerseits mangelnde Medienpräsenz seitens der Parteien, andererseits (was auch alles Andere als unwichtig ist) null bis mangelndes Wissen über die Parteiprogramme. Für letzteres müsste man sich hinsetzen und informieren, damit befassen. Aber wofür eigentlich? Der Wahlomat ist doch viel bequemer und kostet nur ein paar Minuten “kostbare Freizeit” und null Anstrengung für die grauen Zellen, man muss nur lesen können und das nichtmal begreifend.

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  5. Nur eine Stimme für die AFD beweist eher die geistige Reife unserer Jugend. Da können sich die “Alten” mal eine Scheibe von abschneiden.

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  6. “Wer mit 20 Jahren nicht Sozialist ist, der hat kein Herz, wer es mit 40 Jahren noch ist, hat kein Hirn.” – Georges Clemenceau

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  7. Wer noch zu Hause bei Papi und Mami wohnt, weiß natürlich nicht, was wir bis jetzt schon an Kosten für die
    sogenannte Energiewende zu leisten haben.
    Da kann man getrost Grün wählen.

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  8. 6,7 Prozent für Die PARTEI, noch vor der SPD! LOL! Alles richtig gemacht, denn sie ist sehr gut!

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  9. Korbinian Polk

    Wenn alte Menschen jungen Menschen die ihre Zukunft noch vor sich haben verbieten sich demokratisch zu beteiligen wäre es das Mindeste auch ein Maximalwahlalter einzuführen. Im Schnitt werden Menschen in Deutschland 80. Um sich der Waffengleichheit anzunähern wäre als erster Schritt ein Maximalalter von 68 denkbar (für Männer würde auch 65 reichen, die werdern im Schnitt früher debil). Das könnte man man im zweiten Schritt dann an das Erreichen des Renteneintrittalters koppeln.

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