„Die Hälfte der Macht für Frauen“

Grüne aus dem Landkreis trafen sich zum Austausch mit den Traunsteinern

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„Ab Mai 2020 sieht es in den bayerischen Rathäusern und Kreistagen anders aus! Weiblicher, grüner und solidarischer!“ Das sagte Ulla Zeitlmann, Landratskandidatin für den Landkreis Rosenheim, in ihrer Begrüßungsrede im Bootshaus der Keramikerin Iris Stoff. Mehr als 50 Kandidatinnen von Bündnis 90/Die Grünen aus den Landkreisen Rosenheim und Traunstein waren dem Aufruf der beiden Landratskandidatinnen zur Vernetzung und zum gemeinsamen Austausch auf die Fraueninsel gefolgt.

„Die Hälfte der Macht für Frauen“, forderte in diesem Zusammenhang Gisela Sengl, Landratskandidatin für Traunstein. Frauen seien schließlich in vielen Lebensbereichen von den Beschlüssen in den Kommunalparlamenten betroffen. „Es wird Zeit, dass Entscheidungen vor Ort, zum Beispiel zur Schaffung von preiswertem Wohnraum oder für neue Mobilitätsangebote, nicht mehr an den Frauen vorbei getroffen werden“, bekräftigte Zeitlmann.

Dabei müssten entsprechende Angebote nicht in jeder Kommune von Grund auf neu entwickelt oder in jeder Kommune immer separat aufgebaut werden. Vielmehr sei eine Vernetzung und Verzahnung der Angebote das Gebot der Stunde.

Hierzu bedürfe es Landrätinnen und Landratsämter, die stärker moderieren. Die Landratskandidatinnen Gisela Sengl (Landkreis Traunstein) und Ulla Zeitlmann (Landkreis Rosenheim) vereinbarten deshalb im Falle ihrer Wahl eine enge interkommunale Zusammenarbeit.

 

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Ein Kommentar zu “„Die Hälfte der Macht für Frauen“

  1. Also ich bin eine Frau, 42 Jahre alt, zwei Kinder. Ich finde einige Dinge sehr gut die ihr „Grünen“ macht. Aber ich möchte auch eines mal loswerden: Euer „Frauending“ geht mir teilweise ganz furchtbar auf die Nerven! Ich bin auch für Gleichberechtigung, aber man muss es auch nicht übertreiben. Ich fühle mich als Frau in keinster Weise benachteiligt. Mein Partner übernimmt alles mögliche im Haushalt oder macht was mit den Kindern. In der Arbeitswelt können Frauen doch genauso vorankommen. Ich denke es kommt hauptsächlich auf die Person an sich an und nicht auf das Geschlecht. Männer haben es in anderen Bereichen vielleicht schwerer als eine Frau. Die jammern aber nicht.
    Wenn eine Frau zuhause mit ihrer Rolle nicht zurecht kommt dann hat sie für sich einfachen den falschen Partner mit einer Einstellung die nicht zu ihr passt. Wenn ich Wörter höre wie „Frauen an die Macht“ oder „Frauenpower“ oder oder oder wird mir ganz schlecht. Gleichberechtigung ja! Aber im Grunde macht es die Mischung aus den Ansichten der Personen aus.
    Und mal ehrlich: welche Frau genießt nicht die kleinen Dinge die nur als Frau möglich sind ?! 😊

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