Die Hälfte der älteren Schüler ist besorgt

Das jüngste Fazit einer Studie ist, dass die Schüler ganz grundsätzlich zu Hause eher wenig lernen. Die Burschen und Mädchen verbrächten im Durchschnitt nur wenig Zeit mit Aufgaben für die Schule, fand das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung in einer Befragung von Jugendlichen heraus. Die Forschungseinrichtung der Bundesagentur für Arbeit hatte 1.000 Jugendliche aus acht Bundesländern online befragt.

Unter der Woche verbringe der Untersuchung zufolge nur etwa jeder vierte Jugendliche täglich vier oder mehr Stunden mit schulischen Aktivitäten wie beispielsweise Hausaufgaben oder digitalem Unterricht. 35 Prozent wenden dafür zwei bis unter vier Stunden täglich auf. Bei 37 Prozent sind es weniger als zwei Stunden.

45 Prozent der Schüler machen sich große oder sehr große Sorgen, dass sich die Schulschließungen negativ auf ihre Leistungen auswirken. Mädchen seien besorgter als die Buben …

Die Mehrheit der Eltern fühle sich der seit Wochen nun andauernden „Schule daheim” für ihre Kinder in der Corona-Krise zudem nicht wirklich gewachsen.

Am kommenden Montag geht es jetzt auf jeden Fall mal für die Abschlussklassen – Abi, Mittlere Reife, Quaili – wie berichtet – auch an allen Schulen im Altlandkreis wieder los. Zwei Wochen später (am 11. Mai) sollen die Schüler folgen, die im kommenden Jahr ihren Abschluss haben.

Quelle BR