Die gute Ausgangslage verteidigen

Wasserburg gastiert bei Schwaben Augsburg - Positive Bilanz bei Jahreshauptversammlung

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Auf der Jahreshauptversammlung der Wasserburger Fußballer vergangenen Donnerstag waren sich vom TSV-Vorstand Walter Chucholl über Finanzverwalter Hans Hain bis zum neuen und alten Abteilungsleiter Kevin Klammer alle Redner einig: Die Fußballabteilung des TSV 1880 Wasserburg steht gut da. Zum einen ist der Verein solide geführt, wirtschaftet vernünftig und arbeitet mit Hochdruck an der Verbesserung der Infrastruktur. Zum anderen lobten alle unisono den bislang so hervorragenden Saisonverlauf der Löwen, die überraschend auf Platz zwei der Bayernliga Süd stehen und mit durchschnittlich über 700 Zuschauern im Landkreis mit Abstand die meisten Zuschauer anlocken.

Diese gute Ausgangslage will die Mannschaft von Trainer Leo Haas natürlich vor dem Winter verteidigen. Dabei müssen die Innstädter aber auf den Rückhalt ihrer treuen Anhänger verzichten, da noch zwei Auswärtsspiele auf dem Programm stehen. Zunächst geht es heute, 14 Uhr, gegen Schwaben Augsburg, ehe nächste Woche der FC Ismaning wartet. Beide Mannschaften stehen im hinteren Drittel der Tabelle, doch in dieser ausgeglichenen Liga mag das nichts heißen (Pipinsried sei an dieser Stelle explizit ausgeklammert).

 

Der TSV Schwaben Augsburg rangiert derzeit auf Rang 17, hat aber einige ausgezeichnete Spieler in seinen Reihen, die bereits Regionalligaerfahrung sammeln konnten. So spielte Kapitän Maximilian Löw mehrere Jahre bei den Amateuren des FC Augsburg und Michael Geldhauser war mit 20 Regionalligatoren vor nicht allzu langer Zeit einer der gefürchtetsten Angreifer im Freistaat. Bitter für die sogenannten Schwabenritter war die schwere Verletzung von Sebastian Schaller, der  im Spätsommer von den Stuttgarter Kickers kam und einer der  besten Spieler der Liga hätte sein können. Am prominentesten sind die Augsburger jedoch auf der Trainerbank besetzt. Dort sitzt mit Halil Altintop der ehemalige Assistenztrainer des VfB Stuttgart. Dem geneigten Bundesligabeobachter dürfte Altintop noch aus seiner Stürmerzeit unter anderem bei Schalke 04, Eintracht Frankfurt und dem FC Augsburg bekannt sein.

 

Die Löwen müssen somit einmal mehr an ihre Leistungsgrenze kommen, um auch diese Herausforderung zu meistern. Um sich auf das Spiel einzustimmen und auch auswärts die in Heimspielen so oft gezeigte Power auf den Platz zu bringen, trifft sich die Mannschaft bereits am frühen Vormittag zu einem gemeinsamen Frühstück. Ist genug Kraft im Müsli, bestehen berechtigte Hoffnungen, den Schwabenrittern die Rüstung zu verbeulen.

 

JAH

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