Die Gesundheit im Landkreis diskutiert

Wie bleibt man im Alter lange fit? Treffen im Landratsamt Rosenheim

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Im Alter lange fit und gesund bleiben, das ist auch der Wunsch der Menschen im Landkreis Rosenheim. Laut DAK-Versorgungsreport ist das möglich, mit einer gezielten Ergänzung der Versorgung vor Ort. 30 Vertreter aus Politik und Gesundheitswesen trafen sich im Rosenheimer Landratsamt, um darüber zu diskutieren.

Multimorbidität und Gebrechlichkeit, eine Bestandsaufnahme und die Entwicklung von neuen Aufgaben-Schwerpunkten waren die Themen des diesjährigen Forums der ‚Gesundheitsregion plus Landkreis Rosenheim‘.

„Nutzen Sie die Chance, die Angebote der Gesundheitsversorgung, um Gesundheitsvorsorge in der Region zusammen mit der Geschäftsstelle der Gesundheitsregion plus weiter zu entwickeln“, appellierte Landrat Berthaler in seiner Begrüßung an das Forum.

Sophie Schwab, die Leiterin der Landesvertretung Bayern DAK-Gesundheit, stellte zu Beginn der Veranstaltung den DAK-Versorgungsreport „Multimorbidität im Alter“ vor. Wenn man rechtzeitig etwas tue, um Gebrechlichkeit oder Frailty, wie der Fachbegriff lautet, vorzubeugen, habe das positive Auswirkung auf die Gesundheit von Seniorinnen und Senioren, so das Ergebnis der gesundheitsökonomischen Studie.

Wenn das Konzept umgesetzt werde, könnten damit auch Kosten bei der Pflege eingespart werden. Ein Ergebnis, das anschließend lebhaft diskutiert wurde.

Die Geschäftsstellenleiterin Dr. Gitte Händel stellte in ihrem Beitrag vor, wie die Vorschläge des letztjährigen Forums umgesetzt und welche Maßnahmen für 2018 geplant seien.

Klaus Voss, Leiter der Geschäftsstelle der Sozialen Dienste Oberbayern und Mitglied der Steuerungsgruppe der ‚Gesundheitsregion plus‘, moderierte die abschließende Suche nach Fragestellungen, die neu aufgenommen werden sollten.

Die Versorgung von Menschen, die soziale und psychische Probleme haben und für die es keine geregelten Zuständigkeiten gibt, war ein Thema. Eine „politische“ Initiative zur Stärkung der Pflege in der Region ein anderes – und der Appell „Ohren auf, was kommt“, um die Anforderungen der Digitalisierung nicht zu verschlafen.

Zum Schluss bedankte sich Klaus Voss bei den Teilnehmern für die rege Beteiligung. Die Informationen aus der ‚Gesundheitsregion plus‘ stehen der interessierten Öffentlichkeit auf dem Portal des Landkreises Rosenheim zur Verfügung stehen.

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