Die Gesundheit geht vor

Volleyball: Bundesligist Grafing ab sofort ohne Mittelblocker Michael Knörr

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Den nächsten Abgang müssen die Grafinger Bundesliga-Volleyballer verabschieden. Mit Michel Knörr heißt es in der neuen Saison auf einen weiteren Mittelblocker zu verzichten. Nach größerer Verletzungsmisere beendet er seine Zweitliga-Karriere. Knörr spielt seit über zehn Jahren in Grafing und in den letzten vier Jahren spielte er in der Zweiten Liga. Leider warfen ihn dabei mehrere Verletzungen immer wieder zurück.

„Dennoch war Michel ganz wichtiger Bestandteil der Mannschaft. Er hat mit seinem Charakter und seiner Persönlichkeit das Team bereichert und war trotz dem eigenen Leiden ein verlässlicher und positiver Stimmungsmacher. Er hat in jedem Training Gas gegeben und Fighting Bayrisch verkörpert.“, lobt Coach Alexander Hezareh.

Michel Knörr kam 2006 vom MTV Rosenheim zum TSV Grafing in die Zweite Mannschaft und hatte maßgeblichen Anteil am Aufstieg aus der Landesliga in die Regionalliga. Der damalige Coach hieß Jürgen Pfletschinger, der am ersten Spieltag der neuen Saison – am Samstag, 15. September, um 19 Uhr – mit seinem neuen Team TSV Unterhaching in der Jahnsporthalle aufschlägt.

Knörr: „Es war eine sehr schöne Zeit und es ist schade, dass es vorbei ist. Die Meisterschaft war ein toller Abschluss und ich drücke dem Team für die neue Spielzeit viel Erfolg und weiterhin viel Spaß am gemeinsamen Sport.“

2013/14 spielte Knörr eine Saison lang beim MTV München in der Dritten Liga. Seit seiner Rückkehr ist er Bundesligaspieler und Publikumsmagnet. Mit seiner sympathischen und ehrlichen Art hatte er großen Einfluss auf die gewandelte Außendarstellung der Grafinger Bundesliga-Volleyballer.

„Wir hoffen, dass Michel dem Verein erhalten bleibt. Wenn er sein Studium beendet hat, kann ich mir sehr gut vorstellen, dass er im Nachwuchsbereich tätig wird. Er hat die Volleyballfamilie mitgeprägt und ich muss zugeben, für mich war er in der Jugend ein Vorbild. Wir haben damals in der Herren II gemeinsam gespielt und Michel hat immer verkörpert was Fighting Bayrisch heißt. Auch als wir dann sportlich Konkurrenten waren, hatten wir immer Spaß. Auf Michel kann man sich immer verlassen.“, meint Manager Johannes Oswald.

Knörr geht als amtierender Meister und verspricht: „Ich werde möglichst viele Heimspiele vor Ort sein und freue mich das Spektakel als Fan zu genießen.“

Foto: Marc Geisler

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