Die Gemeinde der Zukunft

Fachsymposium „Gestaltung urbaner Oberflächen“ nächste Woche in Rosenheim

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Das dürfte auch die Gemeinde-Vertreter aus dem Altlandkreis interessieren: Experten präsentieren in Rosenheim ihre Lösungen für eine zukunftsfähige Gestaltung und Bewirtschaftung von öffentlichen Flächen in Städten und Gemeinden. Neben Grünflächen und versiegelten Bereichen gehe es dabei auch um Gebäude. Am nächsten Donnerstag, 19. September, findet – ab 10 Uhr im Rosenheimer Ballhaus – im Rahmen eines nationalen Forschungsprojekts unter Federführung des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik das Fachsymposium „Gestaltung urbaner Oberflächen“ statt. 

Forschungsgegenstand sind Siedlungs-, Verkehrs-, Grün- und Gebäudeoberflächen. Projektziel ist die dauerhafte Verbesserung der Lebens- und Umweltqualität. Es werden Lösungen erarbeitet, wie die Flächen in Städten und Gemeinden unter Einbeziehung der Folgen des Klimawandels nachhaltig bewirtschaftet werden können.

„Ob es um städtische Hitzeinseln geht, wie man Starkregenereignisse bewältigen kann oder ganz einfach darum, wie man Straßen und Plätze zu vertretbaren Kosten sauber hält, das alles sind Themen, die für uns relevant sind“, so Rosenheims Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer.

Das Rosenheimer Umwelt- und Grünflächenamt, das an diesem Projekt beteiligt ist, arbeitet am Aufbau eines Grünflächenkatasters für die städtischen Flächen. Damit werden die Voraussetzungen für eine optimierte Bewirtschaftung dieser Grünflächen geschaffen.

Als Projektpartner ist die Optigrün International AG bei der Errichtung des Gründachs auf dem neuen Fahrradparkhaus am Bahnhof eingebunden. Ihre Aufgabe umfasst die wissenschaftliche Beobachtung des Pflanzenwachstums, um so von den Erkenntnissen bei späteren Vorhaben zu profitieren.

Ein weiterer Projektpartner, die virtualcitySYSTEMS GmbH, hat zwischenzeitlich ein 3D-Stadtmodell für Rosenheim aufgesetzt. Die Stadtverwaltung kann im Rahmen des Projekts die Einsatzmöglichkeiten eines 3D-Stadtmodells ausgiebig testen und hat damit ein weiteres zukunftsfähiges Instrument zur Hand, um die städtebauliche Entwicklung zu gestalten.

Das Forschungsprojekt wurde im April 2018 gestartet und hat eine Laufzeit von drei Jahren. Für die Durchführung erhält die Stadt Rosenheim Fördermittel des Bundes in Höhe von 173.000 Euro.

Foto / Grafik: Fraunhofer Institut

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