Die CSU Edling kontert

Stellungnahme zu den massiven Vorwürfen der UBG im Rahmen der Stellvertreter-Wahl

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Verärgert ist die CSU in Edling über das Nachtreten der UBG zur Bürgermeister-Stellvertreter-Wahl. Wie berichtet, hatte die Partei um den gescheiterten Bürgermeister-Kandidaten Florian Prietz einen offenen Brief veröffentlicht, in dem sie der CSU massiv vorwarf, die Chance, ein Zeichen der Zusammenarbeit zu setzen, verpasst habe. Hier nun die Stellungnahme der CSU Edling im Wortlaut zur Stellvertreter-Wahl im Gemeinderat …

>>Anscheinend hat die UBG Edling mit einem der wichtigsten Grundrechte der Demokratie in unserem Land, den freien Wahlen, ein Problem. Nämlich das Ergebnis des Wählers zu akzeptieren.

Die Stellvertreter des Bürgermeisters sowie die Besetzung der Ausschüsse obliegen dem gewählten Gemeinderat. Über dessen Zusammensetzung haben die mündigen Edlinger Bürgerinnen und Bürger entschieden.

Dass es hier einen traditionellen Automatismus zur Wahl eines der Stellvertreter gibt, kann nicht nachvollzogen werden. Außerdem wurden die Wahlen in geheimer Abstimmung durchgeführt. Die Einschätzungen der UBG sind reine Spekulation.   

Der Vorwurf, dass die anderen Parteien und Gruppierungen benachteiligt wurden, ist schlichtweg falsch. Die Ausschüsse wurden demensprechend besetzt und auch das Amt des 3. Bürgermeisters ging an die ÜWG.     

Dass es vollkommen legitim ist, dass sich der gewählte 1. Bürgermeister Matthias Schnetzer einen erfahrenen Stellvertreter an seiner Seite wünscht, der sein volles Vertrauen genießt, ist wohl selbstverständlich. Dies hat sich in der Vergangenheit durchaus bewährt.  

Dass der Gemeinderat in den letzten Legislaturperioden über alle Grenzen hinweg sehr gut zusammengearbeitet hat, ist ja wohl hinreichend bekannt und spiegelt sich auch in der Gesamtsituation der Gemeinde Edling wieder.

Diese kollegiale Zusammenarbeit wird es auch weiterhin geben.

Dass man auch hier oftmals Kompromisse eingehen muss, die sich nicht gänzlich mit den eigenen Vorstellungen decken, ist unumgänglich. Man muss aber auch in der Lage sein, Mehrheiten zu akzeptieren.<<

Die CSU-Vorstandschaft

 

 

 

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5 Kommentare zu “Die CSU Edling kontert

  1. Ich freu mich schon drauf, wenn man die Gemeinderatssitzungen wieder besuchen und die “gute Zusammenarbeit” bewundern darf.

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  2. Na gut, dann ist der Ärger ja jetzt gleichmäßig verteilt!
    Eine sehr gute Grundlage, miteinander ins Gespräch zu gehen und wieder konstruktiv zusammenzuarbeiten.
    Schön wär’s gewesen, wenn man auch den gesamten Text der UBG-Erklärung hätte lesen können.

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  3. Genau diese gute Argumentation der CSU Edling wurde aber bei der Besetzung der weiteren Bürgermeisterposten in Wasserburg aber von der dortigen CSU nicht akzeptiert, als Werner Gartner wieder zweiter Brügermeister geworden ist und eben nicht Heike Maas.

    Was ein paar Kilometer Luftlinie so ausmachen…

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  4. Sehr schade von der CSU! Chance vertan!

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  5. Zuagroasta Edlinger Bürger

    Bin zwar kein Freund vom 1. und 2. Bürgermeister in Edling und hätte mich auch über neuen Wind bei der Bürgermeisterwahl gefreut, dass nicht immer die gleichen Großkopferten Ihre Interessen vertreten.
    Wir leben in Deutschland, haben eine Demokratie und die Mehrheit entscheidet, somit hat die CSU Edling alles richtig gemacht.
    Es wurde auch die 3. Bürgermeisterin von ÜWG gewählt. Nicht wie in anderen Nachbar Gemeinden ein hoch auf die Zusammenarbeit gejubelt und dann wurden alle 3 Bürgermeister aus der eigenen Partei hingelassen. Dies hätte die CSU Edling auch machen können.
    Somit verstehe ich die Diskussion der UBG nicht.

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