Die Belegung auf Intensiv

In der Stadt Rosenheim ist jeder Dritte dort aktuell ein Corona-Patient mit schwerem Verlauf, im Landkreis jeder Vierte

Die Zahl der Corona-Intensivpatienten ist über das Oster-Wochenende angestiegen: In der Stadt Rosenheim ist aktuell jeder dritte Patient auf Intensiv an Corona mit einem schweren Verlauf erkrankt. Von 28 Patienten insgesamt – Stand Ostermontag-Morgen – sind es neun Patienten. Drei Betten sind noch frei in den Kliniken der Stadt. Im Landkreis sind es von aktuell insgesamt 52 Intensivpatienten nun zwölf Personen, die mit einem schweren Verlauf dort behandelt werden müssen – fast jeder Vierte also. Im Landkreis sind noch zwölf Intensivbetten frei. Von aktuell 13 Intensivpatienten im Landkreis Mühldorf sind knapp die Hälfte Corona-Patienten, aktuell Fünf. Ein Intensivbett ist hier noch frei.

Quelle DIVI (Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Leitfaden für die Veröffentlichung von Kommentaren

8 Kommentare zu “Die Belegung auf Intensiv

  1. Altstadtbewohner

    Ich finde es ja schon bedenklich, wenn bereits ohne die Corona Patienten ca. 60 % der Intensivbetten im Landkreis Rosenheim belegt sind.

    Muss man da nicht eher die Frage stellen, ob wir generell zu wenig Intensivbetten haben?
    Dass man dann bei einer Katastrophe (Corona, Zugunglück, Großbrand, usw.) schnell an die Grenzen stößt, wenn man nicht mit genug Kapazitäten vorsorgt, ist unausweichlich.
    Auch hier wäre wieder die Politik am Zug gewesen, aber an der Ausstattung der Krankenhäuser und mit Personal wurde ja vor Corona lieber gespart und privatisiert.

    Antworten
    1. Würde ich nicht als Problem ansehen (…)

      Notfalls springt sogar Kufstein ein.
      Beim Zugunglück von Bad Aibling gab es keine Kapazitätsprobleme.

      Antworten
  2. Betten gäbe es weitaus mehr, aber eben niemanden, der sie betreut …

    Und das war lange vor Corona bereits der traurige Ist-Zustand.

    Antworten
  3. HarterLockdownJETZT

    Das ist absolut wahr.
    Das Gesundheitssystem ist schon lange am Limit. Corona kommt jetzt on top und bringt das Fass zum überlaufen.

    Deshalb JETZT einen harten Lockdown für ein paar Wochen, um die Zahlen auf ein wirklich niedriges Niveau zu bringen. Dann kluge und umsichtige Öffnungen mit Teststrategien und streng kontrollierten Hygienekonzepten.

    Und wenn der ganze Mist vorbei ist, sollten wir alle (und hoffentlich auch dann die, die jetzt aktuell so sehr gegen die Maßnahmen protestieren) zusammen für eine Reform des Gesundheitssystems auf die Straße gehen. Und zwar so lange, bis sich wirklich etwas gravierend ändert! Denn dieses Problem betrifft uns ausnahmslos ALLE!

    Antworten
  4. Es gibt leider immer noch Menschen, die es nicht so ernst nehmen mit dem Coronavirus – deswegen steigt die Ansteckung rasant weiter.

    Die Ärzte und Pflegekräfte müssen mit so einer ansteckenden Krankheit kämpfen, damit manche sich immer amüsieren können.
    Jeder sollte sich selbst fragen, ob sie einen Coronavirus-Kranken pflegen würden?

    Antworten
  5. Ein Krankenhaus, und damit auch die Intensivstation, muss zu mind 70% ausgelastet sein um wirtschaftlich arbeiten zu können
    (…)

    Antworten
    1. .. dazu ein Großteil des Personals in die Kurzarbeit mussten und viele Angestellte arbeitslos geworden sind. Zudem in vielen Krankenhäusern und medizinischen Einrichtungen ein Einstellungs – stopp für Azubis ist. Diejenigen übrigen , welche noch den Job machen ersticken im Bürokratie-Wahnsinn und müssen trotz Kurzarbeit Überstunden leisten.
      Man braucht sich über solche Zustände nicht wundern, wenn das Gesundheits- Ministeriums von einem Bankier geleitet wird, der von dieser Materie überhaupt keine Ahnung hat.

      Antworten
  6. HarterLockdownJETZT

    … ob ihr es wahrhaben wollt oder nicht: Corona ist eine globale Bedrohung, auch hier im vermeintlich sicheren Deutschland haben wir nachweislich ein sehr ernstzunehmendes Problem, wenn die Krankenhäuser noch mehr mit CoVid-Patienten belastet werden.

    Schon jetzt werden viele Behandlungen va bei Krebspatienten verschoben, um Kapazitäten zu sparen. Und es wird immer enger …

    Antworten