Dezember-Hilfe startet

Wie das Bundeswirtschaftsministerium heute mitteilt - Bis zu 75 Prozent des Vergleichsumsatzes von 2019

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Die Abschlagszahlungen für die außerordentliche Dezember-Wirtschaftshilfe sind gestartet, wie das Bundeswirtschaftsministerium heute mitteilt. Es könnten bis zu 50.000 Euro gewährt werden, Solo-Selbständige können Anträge bis maximal 5.000 Euro stellen. Mit der außerordentlichen Wirtschaftshilfe können Unternehmen somit auch im Dezember – wie schon im November – Zuschüsse in Höhe von bis zu 75 Prozent des Vergleichsumsatzes vom Jahr 2019 vom Staat erhalten – als Beitrag zum Ausgleich der erlittenen Schäden …

Quelle BR

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15 Kommentare zu “Dezember-Hilfe startet

  1. Wer,ausser dem Steuerzahler, kommt für die Sonderzahlungen auf? Bestimmt nicht der Staat oder verzichten unsere Politiker auf ihre doch so üppige Diäten? Daran zahlen noch unsere Urenkeln.

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    1. Wer bitte ist denn Ihrer Meinung nach der Staat? Das sind doch wir alle – also die Steuerzahler. Und das ist auch richtig so. Wir leben schließlich in einer Solidargemeinschaft.

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  2. Diese finanzielle Hilfe geht leider nur an wenige Branchen, genauer gesagt nur an die Gastronomie und Hotellerie. Der Einzelhandel – also der kleine Buchladen, die Parfümerie, der Modeladen oder das Sportgeschäft gehen leer aus. Bewundernswert deshalb die Aktion eines Rosenheimer Sportgeschäfts die neuen Maßnahmen der Regierung einfach zu ignorieren und nächste Woche zu öffnen. Es ist eine Aktion der Verzweiflung und wird sicherlich bestraft. Aber ich bleibe dabei; Die Lasten werden extrem ungerecht verteilt. Der Handel, der in Hygienmaßnahmen investiert hat und wo es nachweislich zu keine Infektionen gekommen ist, wird mit Berufsverbot bestraft. Handwerker, Baubetriebe, Schlachthöfe und große Firmen wie Amazon (mit seinen riesigen Lagerhallen), wo es nachweislich zu vielen Infektionen gekommen ist, dürfen dagegen weiter arbeiten und weiter das Virus verbreiten. Unfair. Ungerecht. Zum Kotzen.

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    1. Leider ist es so, aber so lange die Medien (öffentliche + Mainstream) nicht kritisch berichten bzw. berichten dürfen, wird es so bleiben.
      Leider ist die Entwicklung die letzten Jahre schon zu beobachten.

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    2. Werter Händler. Ein wesentliches Problem in der Eindämmung der Pandemie war gerade in den letzten Monaten die Tatsache, dass die Nachverfolgung der Infektionen nicht mehr möglich war. Wie also wollen Sie nachweisen, dass es im Einzelhandel keine Infektionen gab? Das können Sie nicht.

      Natürlich erhält der Einzelhandel nicht in gleichem Umfang finanzielle Hilfen wie Gastronomie und Hotellerie, schließlich war der Einzelhandel auch deutlich weniger betroffen.
      Anders als etwa für die Kulturbranche bedeuten die Schließungen für den Einzelhandel auch kein Berufsverbot.
      Die Geschäfte, die ich in Wasserburg frequentiere, haben sich alle etwas überlegt. Sie haben eine Internetpräsenz aufgebaut oder man kann telefonisch bestellen. Wie haben Sie das gelöst?

      Ihre Bewunderung für Herrn Siebzehnrübl kann ich nicht nachvollziehen.

      Die geplante Aktion wirkt auf mich nicht wie ein Hilfeschrei, sondern eher wie der Wutanfall eines verzogenen Dreijährigen, dem man an der Süßigkeitenkasse im Supermarkt das Überraschungsei verwehrt…

      Ein Gutes hat die Aktion dann aber doch, man erfährt so recht einfach, wessen Geschäft man zukünftig besser meidet….

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      1. Werte Gwendolyn, auch wenn es für sie wie ein Wutanfall eines Dreijährigen aussieht, ich hätte sein Geschäft besucht und etwas gekauft. Einfach mal so.

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        1. Ich hätte richtig eingekauft nur so.

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        2. Das ist schon alles ganz interessant. Hier wird doch recht kritiklos eine Aktion bejubelt, die nichts anderes ist als vorsätzlicher Rechtsbruch. Grundsätzlich finde ich Nachsicht und die differenzierte Betrachtung anderer Lebenssituationen ja gut. Dann lassen Sie uns doch mal bei den Flüchtlingen anfangen. Da habe ich in den vergangenen Jahren auf eben dieser Plattform eben jene Nachsicht und Verständnis für andere Lebenssituationen sehr vermisst. Ist aber offensichtlich ein großer Unterschied ob sich ein Herr Siebzehnrübl über Regeln hinwegsetzt oder ein Herr Azikiwe…
          Die Aktion #wirmachenauf wurde übrigens längst von Querdenkern, Coronaleugnern und Neofaschisten gekapert. Das alleine sollte für jeden Einzelhändler mit Charakter Grund genug sein, von einer Beteiligung abzusehen.

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          1. Soweit ich weiß hat Herr Siebzehnrübl seine Ankündigung mittlerweile zurückgezogen. Damit Querdenker etc. hier keine Plattform haben – dafür Respekt.
            Und ich denke, hier war nicht Trotz, sondern Hilflosigkeit und Existenzangst der Auslöser für die geplante Aktion.
            Ich halte die Maßnahmen für angebracht, sehe aber auch die Not der Händler, der Kunst, der Selbständigen usw.
            Zusammenhalten! Und wenn es wieder geht beim Händler vor Ort einkaufen!!

  3. Philipp Machacek

    Liebe Gwendolyn!
    Ich habe auch einen Laden in Wasserburg war im ersten Lockdown sehr betroffen und musste sogar auf private Rücklagen zugreifen!
    Ich hatte im Geschäft, nach dem ersten Lockdown, weniger Kundschaft, jedoch sehr viele Kundengespräche wobei nicht ein einziger dabei war der von einem Corona Fall berichten konnte.
    Das mit ihrer vorgeschlagenen Internetpräsenz, ist vielleicht keine schlechte Idee jedoch in meinem Fall leider nicht umsetzbar.
    Und wie bitte? “Wessen Geschäft man zukünftig besser meidet?….
    Naja, jedem seine Meinung
    … Aber ich hab verdammt noch mal auch Miete (sowohl im laden als auch privat), 2 Kinder, Essen, Strom….. Mit Verlaub, ich möchte nicht unhöflich erscheinen aber, wo leben sie bitte und haben sie keinen Lebensunterhalt zu leisten?
    Es gehen zu viele Geschäfte zu Grunde!
    Wir sollten “ALLE” wieder aufmachen denn wir “ALLE” haben Zahlungen zu leisten wie auch an die GEZ die sogar in dieser Zeit ihre Beiträge rigoros eintreibt und am liebsten noch erhöhen würde!
    Wird man uns deswegen “ALLE” abkassieren und “ALLE” sanktionieren evtl. Inhaftieren weil “ALLE” Einspruch erheben und einfach die Strafe von €5000.- nicht zahlen?
    Ich wage es zu bezweifeln.
    Wir sitzen doch “ALLE” in einem Boot und sollten doch somit auch “ALLE” zusammen halten.
    Deshalb finde ich die Aktion von Herrn Siebzehnrübl eine super Aktion und denke, dass ich auch öffnen werde.

    Ich wünsche Ihnen und allen trotzdem noch ein gesundes, glückliches und erfolgreiches Jahr 2021.

    Mfg Ein besorgter Schuhmacher

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    1. Lieber Herr Machacek, Ihre Nöte und Ängste kann ich nachvollziehen, nicht aber Ihre Ansichten im Hinblick auf #wirmachenauf und die Pandemie. Denn wie sich die Pandemie entwickelt, wenn ALLE wieder auf haben, haben wir ja gesehen. Dann haben wir bald ALLE jemanden in der Familie, der an COVID-19 gestorben ist. Das ist dann natürlich auch eine Form von Solidarität, aber Sie werden es mir hoffentlich nachsehen, dass ich auf diese Form des gesellschaftlichen Miteinanders gerne verzichten möchte.
      Als Schuhmacher sind Sie doch Handwerker und kein Einzelhändler. Das bedeutet es müsste doch schon die ganze Zeit möglich sein, bei Ihnen Schuhe zur Reparatur abzugeben? Ich hatte Sie tatsächlich als Nachfolger für meinen hochbetagten Schuster in Erwägung gezogen … jetzt suche ich aber doch lieber weiter.

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      1. Werte Frau Gwendolyn, so wichtig sind sie auch wieder nicht, Herr Machacek wird es schon noch verkraften, wenn sie ihre Schuhe einem anderen Schuster anvertrauen. Oh mei sag ich da bloß……

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  4. Sehr geehrte Frau, Herr oder diverse Gwendolyn,
    ich wünsche Ihnen ein wunderbares neues Jahr.
    Was ich Ihnen aber noch viel mehr wünsche ist, dass Sie nicht von Ihrem hohen Ross stürzen mögen…
    Ich habe keine Ahnung, was sie tun, um Ihren Lebensunterhalt zu verdienen, aber offensichtlich scheint dieser sehr sicher zu sein, da sie sich ansonsten mehr und besser in die Menschen, die sie kritisieren und oftmals auch recht harsch zurechtweisen hineinversetzen können müssten.
    Respekt vor anderer Meinung ist ein Grundprinzip einer freiheitlichen Gesellschaft! Diesen Respekt vermisse ich in ihren Kommentaren leider sehr häufig!
    Ich kann Herrn Machacek sehr gut verstehen und ich sehe seine Sorgen.

    Lieber Herr Machacek, bitte teilen Sie mir hier noch mit, welche Leistungen Sie außer dem Schusterhandwerk noch erbringen können, da ich gerne für die verlorene potenielle Kundin Gwendolyn einspringen will, sollte sie/er/es wirklich einen neuen Schuster gesucht haben.

    Mit freundlichen Grüßen
    Martin Hundschell

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    1. Ach Herr Hundschell, geht es Ihnen nach Absetzen dieses Kommentars jetzt besser? Ich hoffe doch. Zu Ihren Fragen, die man auch durch simples googeln schnell beantworten kann: Gwendolyn ist ein weiblicher Vornahme ( Ihre rechtspopulistische Implikation des Themas Geschlechterdiversität in diesem Zusammenhang nehme ich zur Kenntnis) und Herr Machacek bietet auch noch einen Schlüsseldienst an.
      Nun unterstellen Sie mir mangelnden Respekt vor der Meinung anderer. Ich habe mich auf dieser Plattform mit verschiedenen Meinungen auseinandergesetzt, sprich Kommentare gelesen, darüber nachgedacht, abgewogen und zuweilen Zeit in eine Antwort investiert. Das ist ein Ausdruck von Respekt. Respekt vor der Meinung anderer impliziert nicht Zustimmung!
      Das hohe Ross auf dem ich Ihrer Ansicht nach sitze ist nicht ein sicherer Job sondern eine berufsbedingt erworbene Resilienz. Die wirtschaftliche Sicherheit, die Viele hier besitzen und nun durch die Pandemie bedroht sehen, hatte ich nie. Trotz Hochschulabschluss und großem beruflichem Engagement. Das ist jetzt eine ganz nüchterne Feststellung, kein Lamento – ich hatte meinen Beruf ja frei gewählt. Wenn Sie den Stundensatz einer soloselbständigen Geschichtswissenschaftlerin kennen würden, würden Sie mir nicht unterstellen kein Verständnis für wirtschaftliche Not zu haben. Für mich persönlich war wirtschaftliche Not aber nie ein Grund oder eine Entschuldigung mich extrem zu verhalten. Und extremes Verhalten, genauer ein geplanter Rechtsbruch in einer nationalen Notsituation, war der Anlass für die Kommunikation an dieser Stelle….

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  5. Danke philipp, für deinen kommentar. Bin voll bei dir.

    Dass der einzelhandel und die gastro nicht die infektionstreiber sind, sehen wir ja grade.
    (…)
    Ich frage mich wirklich, wie lange wir das alles noch so hinnehmen sollen.
    Ich kann sehr gut verstehen, dass es menschen gibt, die die derzeitige strategie hinterfragen.

    Mir fehlen die studien, um die sich unabhängige institutionen grade eigentlich schlagen müssten.
    Wie infektiös sind leute ohne symptome eigenlich wirklich und sollten die zahlen nicht differenziert dargestellt werden – wirklich krank vs symptomfrei positiv. Wie stecken sich die leute denn wirklich an?

    Wie verlaufen die infektionsketten in altenheimen und was kann man dagegen tun ohne die leute monatelang in selbstisolation zu stecken.

    Wie läuft das bei anderen viruserkrankungen ab?
    Ähnlich vs. vollkommen anders?

    Was sagen die patologien zu den todesfällen und gibt es da ähnlichkeiten zu anderen viruserkrankungen?
    Welche medikamente und behandlungen werden durchgeführt und sind die ansätze immer richtig?

    Wo ist auf einmal der hochgelobte r-wert hin?
    Warum wird die tui gefüttert, aber pflegeberufe nicht finanziell vernünftig vergütet?

    Wenn die bevölkerung wie kinder behandelt werden, eigenverantwortung nicht mehr stattfinden darf und wir alle brav um 21 uhr zuhause sein sollen, frage ich mich schon, wo all die studien bleiben, die sich ernsthaft damit beschäftigen?!

    Ich kann dieses ewige gebashe und fingergezeige hier nicht mehr hören und finds sehr erschreckend, dass man als unsolidarisch betitelt wird, wenn man das alles einfach mal hinterfragt.

    An gwendolin .. Wenn sie angst um sich oder ihre familie haben, steht es ihnen selbstverständlich frei, ihre schuhe lieber online zu kaufen… Alternativ können sie ja auch zuhause bleiben, dann erübrigt sich das problem mit den schuhen eh.

    Ich für meinen teil habe sogar zwei jobs an den nagel hängen dürfen und es ist nicht absehbar, wann sich das wieder ändert.

    Meine existenz und die vieler meiner freunde und verwandten stehen auf der kippe.

    Wir haben schlicht arbeitsverbot und daher verlange ich eine kritische auseinandersetzung damit!

    Ich bin weder afdler, querdenker noch arzt oder virologe – aber ich sehe die politik in der pflicht, sich breit informationen von unabhängigen institionen einzuholen, um das alles sinnvoll argumentieren zu können.

    Und von der bevölkerung wünsche ich mir weniger schwarz/weiss und wieder mehr konstruktive diskussionen.

    Der ton hier stört mich schon lange. Speziell, wenn kommentartoren diese oder ähnliche fragen stellen!

    Wenn das nicht mehr möglich sein kann, dann wirds wirklich dunkel.

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