Deutlich mehr Gewalt-Taten!

Die Kriminalitätslage 2017 im Raum Wasserburg - Zahl der Einbrüche ging zurück

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Zum jährlichen Sicherheitsgespräch trafen sich am heutigen Freitag bei der Polizei-Inspektion Wasserburg die Bürgermeister des Dienstbereiches. Von der PI Wasserburg waren der Dienststellenleiter Markus Steinmaßl, sein Vertreter Richard Gottwald sowie die Polizisten Eichner und Burger als Verkehrsexperten anwesend. Es wurde ein Rückblick auf die Kriminalitätslage und Unfallentwicklung des Jahres 2017 gehalten. Die Bürgermeister bedankten sich herzlichst für die von der Polizei Wasserburg geleistete Tätigkeit und die sehr gute Zusammenarbeit. Für 2017 meldet die PI Wasserburg folgende Kriminalitätslage …

 

 

1461 Straftaten mussten 2017 bearbeitet werden. Diese bedeutete eine Abnahme von 53 Fälle oder 3,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Aufklärungsquote stieg um 6,2 Prozent und damit auf noch nie erreichte 71,6 Prozent.

Die Gewaltkriminalität hat 2017 deutlich um 34 Prozent zugenommen. 216 vorsätzliche Körperverletzungsdelikte und 52 gefährliche und schwere  Körperverletzungsdelikte (+vier Prozent) kamen bei der PI Wasserburg zur Anzeige.

Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung nahmen von 23 auf 48 Anzeigen (+108 Prozent) erneut deutlich zu. 95,8 Prozent aller Sexualstraftaten konnten geklärt werden, so die Polizei heute.

Gegenüber dem Vorjahr ist die Anzahl der Diebstähle um 4,2 Prozent gesunken. Ladendiebstähle nahmen jedoch um mehr als das Doppelte zu (+112 Prozent). Sonstige  einfache Diebstähle reduzierten sich um 5,6 Prozent.

Schwere Diebstähle insgesamt verringerten sich um 43,7%. Schwere  Diebstähle in/aus Diensträumen/Büros/Werkstätten nahmen deutlich um 73,0% ab (von 37 auf zehn Delikte).

Es  waren auch  deutlich weniger Wohnungseinbrüche (18 Straftaten) zu bearbeiten  (- 43,8 Prozent).

Tageswohnungseinbrüche nahmen sogar um 66,7% auf nur noch fünf Fälle ab!

Fahrraddiebstähle wurden mit 34 zu 30 Delikte, 13,3% mehr zur Anzeige gebracht.

2017  verringerten  sich  die  Fälle  von  Sachbeschädigungen an Kfz von 93 auf 68 Straftaten (-26,9%). Andere vorsätzliche Sachbeschädigungen nahmen um 41 Straftaten von 237 auf 196 ab.

Die Vermögens- und Fälschungsdelikte erhöhten sich von 175 auf 216 Fälle.

Rauschgiftdelikte wurden in 93 Fällen, etwas weniger als im Vorjahr (109), zur Anzeige gebracht.

Der Gesamtschaden aller Delikte belief sich im Jahr 2017 auf 3 842 847 Euro.

Im Vorjahr betrug die Schadenssumme 4 044 052 Euro.

Die Jugendkriminalität hatte einen Anteil von 20,8 Prozent. Von den 745 ermittelten Tatverdächtigen waren 155 jünger als 21 Jahre. 586 der Täter waren männlich, 159 weiblich.

Der Anteil der ausländischen Tatverdächtigen betrug mit 196 ermittelten Tätern 26,3 Prozent.

Unser Foto zeigt die Übergabe eines Geschenks der Bürgermeister mit allen Wappen der Gemeinden an die Polizei Wasserburg …

 

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