Der Wald als neuer Spielraum

Waldwoche beim Haus für Kinder St. Jakob/St. Konrad kam prima an

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Während in der Herbstzeit natürlich die Eingewöhnungen der neuen Kindergarten- und Krippenkinder im Vordergrund stehen, versucht das Kindergartenteam auch immer, dass die Vorschulkinder „Kleine Riesen“ nicht zu kurz kommen. Grundsätzlich nimmt im Haus für Kinder St. Jakob/St. Konrad die Natur einen großen Stellenwert in der pädagogischen Arbeit ein. Das bedeutet, dass viel Zeit in den großen Gärten der beiden Häuser verbracht wird. Genauso genießen die Kinder aber auch die Nähe zum Herderwald und so wird versucht, diesen sehr regelmäßig zu besuchen.

Gerade der jahreszeitliche Wandel der Natur im Laufe eines Jahres lässt sich hier hervorragend beobachten.

In der Waldwoche steht im Mittelpunkt, dass sich die Vorschulkinder aus den verschiedenen Gruppen besser kennenlernen können und auch erfahren, wer nun eigentlich alles ein Vorschulkind ist und wer dann im September in die Schule gehen wird.

Die Waldwoche ist so eine perfekte Vorbereitung auf die vielen, tollen Aktionen, die im kommenden Kindergartenjahr auf die Vorschüler warten. Damit die Kinder auch die Möglichkeit haben, miteinander in Kontakt zu kommen und neue Bekanntschaften zu schließen, heißt es für für die Pädagogen, sich erst einmal in Zurückhaltung zu üben, nicht sofort einzugreifen, wenn ein Kind Hilfe braucht, zu warten, ob es sich vielleicht selbst bei den anderen Kindern Unterstützung holen kann, den Kindern Zeit zu geben aus sich herauszukommen, nicht ständig etwas anzubieten, sondern auf die Ideen und Vorschläge der Kinder zu warten.

Der Wald und die Freiheit selbst zu entscheiden, was man tun möchte, reichen den Kindern dann schon aus, um eine tolle Woche zu verbringen. Überrascht war das Kinderhaus-Team schon am ersten Tag über die Offenheit und Freude der Kinder und natürlich über die tollen Ideen, die von den Kindern mit eingebracht wurden. Das Schnitzen, Klettern, Grillen und Wandern schlugen die Kinder schon am ersten Tag als Wünsche für die Woche vor. So konnten in den fünf Tagen neben viel frei gestalteten Spielzeiten auch Aktionen, wie eine Wanderung durch den Wald mit Blättersammeln und Baumbestimmung, eine Müllsammelaktion, ein Abschlussgrillen mit Würsten und Stockbrot und eine Wanderung auf dem Biberpfad entlang des Innufers ihren Platz finden.

Besonders viel Spaß machte den mutigen Kindern im Laufe der Woche das Rutschen über die 40-Meter-Böschung zwischen der Innpromenade und dem Innufer. Am Ende der Woche erhielten alle Kinder ihr eigenes Waldbuch mit den gesammelten Materialien aus der Woche.

 

Das ist übrigens der neue Elternbeirat für das Kindergartenjahr 2018/2019 (vordere Reihe von rechts): Daniela Kebinger, Daniela Hörl, Lina Binder, Petra Melcher. Hintere Reihe von rechts : Johanna Weber-Misch, Angelika Oettl, Janine Gries, Sandra Sening, Caro Abati, nicht auf dem Foto: Roland Schmidt.

 

Jetzt freut man sich schon gemeinsam auf das Martinsfest am 9. November. Der Zug wird um 16.45 Uhr im Haus St. Konrad in der Brunhuberstraße beginnen und mit einem Gottesdienst in der St. Konrad-Kirche sowie einem Verkauf von Martinsgänsen, Punsch, Glühwein und Würstlsemmeln im Anschluss ausklingen. Natürlich sind dazu auch alle ehemaligen Kinder aus unserem Haus und alle zukünftigen Kinder herzlich eingeladen.

 

 

 

 

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