Der verlorene Übermut

Ein Jahr reicht: Heute ist eine Kinder- und Jugendkonferenz mit Ministerpräsident Markus Söder

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Ja, das Bildungsniveau der Kinder und Jugendlichen hat extrem gelitten seit nun genau einem ganzen Jahr. Manche Experten sagen gar, es liege im Keller. Aber zudem kommt auch das – unser Maskenbild des Mädchens als Sinnbild: Kein Sport, kein Team-Erlebnis, kaum Freunde treffen – dafür ständiges Online-Sein und die so plötzliche, schulische Eigenverantwortung selbst bei den Kleinsten obendrauf. Das schlägt auf’s Gemüt. Kindern und Jugendlichen MUSS in der Krise mehr Gehör verschafft werden. Das fordern nicht nur die Jugendverbände schon lange. Heute ist nun Gelegenheit dazu: Ministerpräsident Markus Söder will sie am Mittag bei einer virtuellen Konferenz hören und vor allem – er will reagieren. Diese Pläne dazu gibt es vom Bayerischen Jugendring …

… wie der Bayerische Rundfunk heute vorab berichtete:

Seit einem Jahr kämpfen Kinder und Jugendliche mit der Corona-Krise. Experten sagen, Corona schlage bei den Kindern besonders auf ihre Psyche. Wie kommen sie raus aus der Krise? Diese Frage schwebt über einer Kinder- und Jugendkonferenz am heutigen Montag.

Teilnehmen werden neben Vertretern verschiedener Kinder- und Jugendverbände und Ministerpräsident Markus Söder auch Familienministerin Carolina Trautner (CSU) und Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler).

Konkrete Forderungen an die Staatsregierung erhebt der Bayerische Jugendring (BJR) bereits im Vorfeld des digitalen Austauschs:

In einem eigens ausgearbeiteten Stufenplan des BJR, der sich am Stufenplan der Bund-Länder-Beschlüsse orientiert und der dem Bayerischen Rundfunk vorliegt, heißt es unter anderem:

Alle Einrichtungen der offenen Jugendarbeit sollen sofort wieder öffnen dürfen, also Jugendtreffs, Jugendhäuser und Jugend-Zentren.

Auch Freizeit-Angebote während der Schulferien sollen wieder möglich sein. Und das bereits ab den Osterferien in knapp drei Wochen. Je nach Inzidenz im Innen- oder Außenbereich, mit begrenzter Teilnehmerzahl und – bei negativem Testergebnis – auch mit Übernachtungsmöglichkeit.

Regelmäßige, kostenfreie Tests und Masken sollen für die Einrichtungen zur Verfügung gestellt werden.

 

Quelle BR

 

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