Der Tag der Vor-Entscheidung!

Mike ist mit dabei: Am Samstag kämpft Rosenheim um den Klassenerhalt Regionalliga

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Der Tag der (Vor-) Entscheidung ist gekommen: Am 34. und letzten Spieltag der Regionalliga Bayern hat der TSV 1860 Rosenheim am kommenden Samstag um 14 Uhr die SpVgg Bayreuth zu Gast im heimischen Jahnstadion. Und er hat es selbst in der Hand, ob man per Relegation noch die Chance auf das rettende Ufer hat. Mit dem 3:1-Auswärtssieg vom letzten Wochenende in Schalding-Heining hat die Kasparetti-Truppe noch ergriffen. Die Ex-Griesstätter – Georg Lenz nach überstandener Sperre und auch der so lange verletzte Mike Neumeier – zählen zur Entscheidung wieder zum Kader …

Zwei Teams trifft es am Samstag direkt: Wer geht zurück in die Bayernliga und wird ein Gegner des TSV Wasserburg in der neuen Saison?

Mit aktuell 34 Zählern liegt die Emilo-Elf auf dem drittletzten Tabellenplatz, dahinter steht der FC Pipinsried (33 Punkte) und der SV Heimstetten (32) in Lauerstellung. Beide Teams wollen unbedingt noch die direkten Abstiegsplätze am letzten Spieltag verlassen, sind aber jeweils vom Ergebnis in Rosenheim abhängig.

Die Emilo-Elf hat also das Minimal Relegation selber in der Hand, ein Sieg gegen die SpVgg Bayreuth ist Voraussetzung. Dann müsste man auch nicht auf die Ergebnisse der anderen Teams – Pipinsried in Schweinfurt, Heimstetten hat den FV Illertissen zu Gast – hoffen und zittern. Tabellenplatz 14, der der erste Nichtabstiegsplatz ist und vom TuS Garching eingenommen wird, ist bereits vier Punkte entfernt und liegt somit außer Reichweite der Rosenheimer.

Mit der SpVgg Bayreuth kommt nun ein Gegner ins Jahnstadion, bei dem es nur noch um die sogenannte „Goldene Ananas“ am letzten Spieltag geht. Mit 45 Punkten auf Platz neun ist die Messe bereits gelesen. Das Team von Trainer Timo Rost hat die schwierige Situation zu Beginn der Saison hervorragend gemeistert und ist mittlerweile, auch durchaus der Qualität der Mannschaft entsprechend, in ruhigen Gewässern angekommen.

Die Oberfranken können also den Trip nach Rosenheim ganz gelassen angehen und nochmal zeigen, was in ihnen steckt – oder auch nicht. Letzteres käme den Sechzgern sicherlich nicht ganz ungelegen. Auch ist die Auswärtsstatistik der Gäste nicht gerade berauschend, nur eins der letzten sieben Partien auf des Gegners Plätzen konnten die Mannen um Kapitän Anton Makarenko für sich entscheiden.

Auf alle Fälle darf man die Gäste nicht ins Spiel kommen lassen, dafür haben sie einfach zu viel Qualität im Kader und könnten dann dadurch ins Rollen kommen.

Dem ist sich auch Trainer Thomas Kasparetti bewusst:

„Wir werden mutig auftreten und sofern es die Situation zulässt, auch Druck ausüben, dürfen gleichzeitig aber nicht zu offen stehen. Bayreuth hat brandgefährliche Angreifer, da müssen wir höllisch aufpassen die richtige Balance zu finden. Zudem können sie ohne jeglichen Druck auflaufen. Wir sind aber dennoch optimistisch, das Spiel für uns entscheiden zu können.

Ein Sieg ist Pflicht, alles andere zählt auch gar nicht. Wir haben letzte Woche wieder mal gezeigt, was in uns steckt und auch verdient drei Punkte aus Schalding mitgenommen. Wir gehen sehr positiv in das letzte Saisonspiel und auch wenn es sich etwas komisch anhört, würden wir uns auf die möglichen Relegationsspiele freuen.

Das sind Spiele, bei denen es um alles geht, also Leidenschaft und Emotionen pur. Wir sind dem Druck auf alle Fälle gewachsen und glauben voll an uns und unsere Stärken. Doch soweit möchten wir eigentlich noch gar nicht denken, erst müssen wir unsere Hausaufgaben am letzten Spieltag erledigen, dann gehen wir vermutlich in die Saisonverlängerung“.

Schmerzlich vermissen werden die Trainer Thomas Kasparetti und Gerald Straßhofer am Samstag jedoch den Top-Torschützen Markus Einsiedler, der eine Gelbsperre absitzen muss. Auch ist der Einsatz von Matze Heiß fraglich, er laboriert weiterhin an Muskelproblemen. Ansonsten stehen bis auf die Langzeitverletzten Adel Merdan und Bruno Goncalves alle Mann zur Verfügung.

Es geht um alles, die Jungs von der Mangfall werden ihr letztes Hemd geben und um den Klassenerhalt in der Regionalliga bzw. die Saisonverlängerung über die Relegation kämpfen wie Berserker. Dabei benötigen Kapitän Matze Heiß – sofern er mitwirken kann -, bzw. sein Stellvertreter Wiggerl Räuber und Co. jegliche Unterstützung. Besonders sind die Fans gefragt, die ihr Team bis zur letzten Minute anpeitschen sollen bzw. müssen.
Gemeinsam, also Team und Fans im Verbund zum Klassenerhalt!

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