Der Spielbericht zum Keltern-Match

Bundesliga: Wasserburger Basketball-Damen jetzt Dritter mit drei Spielen weniger als die Konkurrenz

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Die Wasserburger Basketball-Damen mussten am Wochenende die erste Niederlage der Bundesliga-Saison 2020/2021 hinnehmen – wir berichteten bereits kurz. Und rutschten auf Platz drei der Liga hinter Keltern und Herne – mit aber nun drei Spielen weniger als die Konkurrenz. Schon am morgigen Mittwochabend um 19.30 Uhr geht es – Stand jetzt – für Wasserburg daheim in der Badriahalle weiter mit einem spannenden Match: Verfolger und Tabellenvierter Osnabrück reist an. Eine starke zweite Halbzeit reichte am Sonntag den TSV-Damen aus Wasserburg nicht, um einen 19-Punkte-Rückstand aus der ersten Hälfte beim Tabellenführer Keltern wieder aufzuholen. Am gestrigen Montagabend erreichte unsere Redaktion folgender Spielbericht vom TSV Wasserburg dazu …

Das bessere erste Viertel im Topspiel erwischten der Gastgeber aus Keltern. Ein ums andere Mal fanden sie die Lücken in Wasserburgs Defense und erzielten so Punkt für Punkt.

Aber auch die Innstädterinnen fanden ihrerseits den Weg zum Korb auf der anderen Seite und so stand es nach dem ersten Viertel 31:23 aus Sicht der Gastgeber. Die Offense stimmte also bei den Wasserburgerinnen – nur an der Defense musste gearbeitet werden …

Doch im zweiten Viertel lief es dann in der Offense nicht mehr so richtig. Lediglich elf Punkte gelangen den Damen vom Inn in diesem Viertel und auch in der Defense stimmten zu oft die Rotationen nicht, so dass Keltern immer wieder zu Punkten kam.

Zu Beginn der Halbzeit stand es prompt 53:34 für den Tabellenführer Keltern und der ein oder andere glaubte, das Spiel sei vermutlich schon entschieden.

Doch Wasserburg kam wie verwandelt aus der Kabine zurück, spielten die komplette zweite Halbzeit eine Zonendefense, gegen die sich Keltern sichtlich sehr schwer tat. Und plötzlich waren die Damen vom Inn wieder dran.

Kelterns Vorsprung schrumpfte Schritt für Schritt immer mehr und nun waren es die Wasserburgerinnen, die am Drücker waren und das bessere Viertel hatten. Vor allem Kelly Moten und Svenja Brunckhorst fanden immer wieder einen Weg zum Korb und hielten ihr Team im Spiel.

Einziger Wermutstropfen in dieser Phase war das frühe vierte Foul von Maggie Mulligan, die damit erstmal auf die Bank musste. Zu Beginn des letzten Viertels stand es nur noch 66:57 für Keltern – alles war also wieder drin.

Nun fand auch Laura Hebecker immer mehr ihren Rhythmus und auch Maggie Mulligan spielte – trotz ihrer vier Fouls – weiter und schaffte es, nicht auch noch ihr fünftes zu kassieren. Man kämpfte weiter um jeden Ball, hatte oft den ein oder anderen Ballgewinn, konnte diesen aber leider nicht immer verwerten und so mkam Wasserburg nie näher als fünf Punkte heran.

Am Ende gewann Keltern mit 79:74 und steht damit weiter an der Tabellenspitze.

„Es ist genau das passiert, was wir nicht wollten. Uns war klar, dass es schwer werden würde, einen deutlichen Rückstand in Keltern aufzuholen. Leider haben wir vor allem das zweite Viertel verschlafen und Keltern davon ziehen lassen. Erst in der zweiten Halbzeit haben wir unseren Rhythmus gefunden und mehr und mehr unser Spiel gespielt. Hätten wir so von Anfang an gespielt, hätte es ganz anders ausgesehen heute. Wir wissen allerdings nun, woran wir noch arbeiten müssen und werden das auch tun”, so Wasserburgs Trainerin Sidney Parsons nach dem Spiel.

Es spielten: Svenja Brunckhorst (16 Punkte, 7 Rebounds, 3 Steals), Helena Eckerle, Leonie Fiebich (6 Punkte, 8 Rebounds), Elisa Hebecker, Laura Hebecker (18 Punkte, 7 Rebounds), Kelly Moten (16 Punkte), Maggie Mulligan (11 Punkte, 4 Rebounds), Sophie Perner (2 Punkte) und Anne Zipser (5 Punkte).

msch

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