Der „Pep” des SV Amerang bleibt!

Coach und Ex-Profi Slaven Jokic hat für zwei weitere Spielzeiten verlängert - Unser Interview

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Planungs-Sicherheit in ungewissen Zeiten – eine gute Nachricht kommt heute von den Fußballern vom Kreisklassisten SV Amerang! Trainer und Ex-Profi Slaven Jokic bleibt auch über die Saison hinaus beim SV Amerang. Für zwei weitere Spielzeiten! Wie und vor allem ob diese Kreisklassen-Saison zu Ende gespielt werden kann, in der der SV Amerang ganz klar zu einem Aufsteiger-Aspiranten zählt, weiß aktuell noch keiner (wir berichteten). Doch es wird auch eine Zeit nach „Corona“ geben und deshalb haben die Verantwortlichen des SV Amerang die fußballfreie Zeit nun clever genutzt, um in den Zukunftsplanungen weiter voran zu schreiten. Unser Interview mit Slaven …

  „Wir freuen uns, weiterhin mit Slaven arbeiten zu können. Er ist ein hochkarätiger Trainer und findet immer genau die richtige Balance zwischen der notwendigen Disziplin und dem Spaß am Fußball.“ So Amerangs Abteilungsleiter und Kapitän und Torwart Andreas Dumpler.

 Warum ist der SV Amerang weiter der richtige Verein für dich?
Jokic: Ich durfte in meiner Karriere sehr viel Erfahrung sammeln und dementsprechend kann ich alles ganz gut einschätzen, worauf es auch ankommt – dementsprechend schätze ich das, was ich beim SV Amerang gefunden habe ungemein. Auch die Mischung ist sehr gut zwischen Ehrgeiz und Lockerheit – das ist für mich sehr wichtig. Aber das Wichtigste ist für mich, dass der Verein ein klares Konzept hat und eine Vorstellung, was wir zusammen erreichen wollen. So bin ich sehr froh darüber, dass unsere erfolgreiche Zusammenarbeit weitergeht.

Welche Unterschiede konntest du zwischen deinem ersten und dem zweiten Jahr beim SVA feststellen?
Jokic: Der größte Unterschied war, dass die Mannschaft entsprechend konditionell schon auf einem guten Stand war. Zu Beginn der Vorbereitung wusste auch jeder, was auf ihn zukommt: Ich hatte die eine oder andere Veränderung durchgeführt in der Mannschaft, einen Neuzugang von extern im letzten Sommer und drei Externe im Winter dazu erhalten und intern aus der zweiten Mannschaft hat sich der ein oder andere auch unentbehrlich gemacht. Das gibt mir mehr Spielraum damit auch einfach eine Abwechslung stattfindet und ein frischer Wind weht.

Das ist wichtig, ich versuche immer den ein oder anderen Neuen gut einzubauen, damit diese gewisse Abwechslung da ist. Zudem wusste ich, was ich von meiner Mannschaft erwarten konnte – auch haben sich meine Leistungsträger weiterentwickelt und an unser Spiel noch mehr gewöhnt. Dementsprechend hat es mich persönlich nicht sehr verwundert, dass wir recht lange ungeschlagen waren – bis es zu den ja in der Öffentlichkeit bekannten, gewissen Umständen kam vor allem durch die Verletzungen. Ich glaube auch, dass wir uns gut zusammengefunden haben – als Mannschaft, Trainer und Umfeld. Dies ist im zweiten Jahr noch besser geworden, da wir alle recht ehrgeizig sind, aber auch die Lockerheit nicht vergessen.

Was sind deine Ziele in den nächsten zwei Jahren?
Jokic: Meine Ziele sind, aufzusteigen – und den Verein SV Amerang dann im oberen Bereich der Kreisliga zu positionieren. Um dann weiter nach oben zu schielen – Richtung Traumziel Bezirksliga. Ja, das ist ein sehr „sportliches“ Ziel in Anbetracht der
Konkurrenz. Und leicht wird das nicht. Aber ich habe vertrauen in meine Mannschaft, das wir das schaffen können. Ich möchte, dass jeder meiner Spieler weiß, dass wir ein Ziel haben – dies aber mit Demut angehen müssen!
Denn schon jetzt die Rückrunde der Kreisklasse – sollte sie in irgendeiner Form gespielt werden – wird mit Sicherheit nicht leicht, dessen bin ich mir bewusst, aber ich wäre ein schlechter Trainer für diese Mannschaft, würde ich nicht mehr von ihr verlangen.

Welche Erwartungen hast du an die Spieler?
Jokic: Meine Spieler die mit mir sind, wissen, was ich von ihnen erwarte – einen respektvollen Umgang miteinander – eine Top Einstellung – und eine Bereitschaft für den Fußball vieles zu investieren, damit wir erfolgreich sein können. Dass sich jeder versucht zu verbessern und nicht sich mit dem, was er seit fürn Jahren spielt zufrieden gibt … Sicherlich bin ich kein Philosoph, der den Spielern das Fussballspielen von neu erklären will, denn die Wahrheit liegt am Platz und dafür braucht man
Grundvoraussetzungen im Taktischen und Körperlichen. Im Fussball ist das Einfache das Schwere!

Lieber Slaven, dankeschön für das Interview und weiterhin viel Erfolg!

 

 

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