Der oft weite Weg zur Arbeit …

Landkreis: Fast die Hälfte pendelt raus - Drittel aller Stellen durch Einpendler besetzt

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Im Landkreis Rosenheim sind 81.449 sozialversicherungs-pflichtige Arbeitsplätze registriert. 25 049 davon, also knapp ein Drittel der Stellen, werden durch Einpendler besetzt. Die meisten davon kommen aus der Stadt Rosenheim (7 680), dem Landkreis Traunstein (4 597) und dem Landkreis Mühldorf (2 013). Auf der anderen Seite haben 100 009 sozialversicherungs-pflichtig Beschäftigte den Landkreis Rosenheim als ihren Wohnort gemeldet – 43 785 davon sind Auspendler. Die meisten davon arbeiten in der Stadt Rosenheim (17 383) sowie in Stadt (8 360) und Landkreis München (3 866).

„Unser Arbeitsmarkt ist in guter Verfassung. Die Anzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ist in unserem Agenturbezirk, der Stadt und Landkreis Rosenheim sowie die Landkreise Miesbach und Bad Tölz-Wolfratshausen umfasst, in den vergangenen Jahren immer weiter auf zuletzt knapp 188 600 (Vorjahr: 183 600) gestiegen“, sagt Dr. Nicole Cujai, die Leiterin der Rosenheimer Arbeitsagentur.

„Wir konnten im vergangenen Jahr seit April in jedem Monat eine Arbeitslosenquote von unter 3,0 Prozent verzeichnen. Auch im Januar 2018 ist die Arbeitslosenquote – vor allem aufgrund von Kündigungen in witterungsabhängigen Außenberufen – lediglich auf 3,0 Prozent angestiegen. Dennoch nehmen die Arbeitnehmer verstärkt einen weiteren Arbeitsweg in Kauf, da die richtige Stelle wohl seltener direkt vor der Haustür liegt.“

Cujai dazu: „36 940 Personen pendeln täglich oder wöchentlich in unseren gesamten Agenturbezirk ein, um einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nachzugehen. Das sind 1 140 mehr als im Vorjahr und so viele wie noch nie. Von den Einpendlern stammen mit 9 240 Personen die meisten aus dem Agenturbezirk Traunstein, gefolgt von 9 090 Arbeitnehmern aus dem Agenturbezirk München (Stadt und Landkreis München) und 4 630 Einpendlern aus dem Agenturbezirk Weilheim. 1 550 weitere sind Grenzgänger und kommen aus einem anderen Staat, in der Regel aus Österreich.“

Nähere Angaben zu diesen Pendlerdaten hat die Bundesagentur für Arbeit in einem bundesweiten Pendleratlas mit interaktiver Kartendarstellung zusammengefasst. Im Pendleratlas können Informationen zu den Aus- und Einpendlern und der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung am Wohn- und am Arbeitsort für jeden Kreis in Deutschland abgerufen werden.

Dabei werden die zehn Kreise des unmittelbaren Nahbereiches (etwa 150 km) ausgewiesen, in denen die meisten Auspendler arbeiten oder aus denen die meisten Einpendler kommen.

Pendleratlas: https://statistik.arbeitsagentur.de/Navigation/Statistik/Statistische-Analysen/Interaktive-Visualisierung/Pendleratlas/Pendleratlas-Nav.html

 

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