Der nächste Schritt zur Energiewende

Stadtwerke Wasserburg informieren über Konzept „Nahwärme Altstadt"

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dsc_1496Seit dem Jahr 2008 verfolgt die Stadt Wasserburg das Ziel, ihre Treibhausgas-Emissionen bis 2050 um 80 Prozent zu senken. Um dies zu erreichen, ist eine Wende in der Erzeugung und Nutzung von Wärme ein entscheidender Faktor. Jetzt haben die Stadtwerke ein neues Konzept vorgestellt: „Nahwärme Altstadt“ soll der nächste Schritt zur Energiewende sein. Die Stadtwerke informieren über die Einzelheiten …

Die Theorie

img_4474-1-800x464„In einem Heizkraftwerk wird Wärme zentral produziert und über ein Leitungsnetz zu den Kunden transportiert“, so Josef Allio, Klimaschutzmanager der Stadt (rechts).

„An Übergabestationen in den angeschlossenen Gebäuden erfolgt die Lieferung der Wärmeenergie über Wärmetauscher an das bestehende Heizsystem des Gebäudes.“

Der Plan

Durch eine Potenzialanalyse wurden in der Wasserburger Altstadt ideale Bedingungen für den Bau eines Nahwärmenetzes festgestellt. Es gebe eine optimale Ausgangslage.Geplant ist die Anbindung öffentlicher und privater Gebäude.

Das Ziel

Neben einer geringen Trassenlänge, eine hohe Belegungsdichte zu realisieren und somit die Wärme wirtschaftlich und ökologisch sinnvoll zu verteilen.

Die Vorteile

Keine Wartung und Instandhaltung für den privaten Wärmeerzeuger, Wärmeproduktion mit sehr guter Klimabilanz und regionaler Wertschöpfung und Verbleib der finanziellen Mittel für Brennstoff in der Region statt undurchsichtiger Finanztransaktionen mit nicht nachvollziehbarem Verwendungszweck seien Vorzüge des Projekts „Nahwärme Altstadt“.

Weitere Pluspunkte seien ein geringer Platzbedarf im Gebäude des Abnehmers, ein einfaches Einbinden in das bestehende Heizsystem, geringe Anschaffungskosten da kein neuer Kessel oder Speicher notwendig sei und eine geringere Feinstaubbelastung durch Abgasfilterung, welche private Feuerungsanlagen in der Regel nicht haben, melden die Stadtwerke.

Die Fakten

Öffentliche Gebäude sowie private Wärmeabnehmer haben Anschlussmöglichkeiten. Rund 90 Prozent des jährlichen Wärmebedarfs wird mit Hackschnitzeln aus heimischen Wäldern produziert. Die Trassenlänge wird etwa 1.800 Meter betragen.

Weitere Informationen

Die Stadtwerke haben dazu bereits Infomaterial an alle Hausbesitzer versandt. Mehr Details zum geplanten Projekt sind auf der Webseite der Stadtwerke Wasserburg oder unter www.energiedialog-wasserburg.de zu finden. Als direkter Ansprechpartner ist Josef Allio per E-Mail oder unter der Telefonnummer 08071/908824 zu erreichen.

 

 

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