Der Lichtverschmutzung auf der Spur

Vortrag von Dr. Andreas Hänel an der Technischen Hochschule Rosenheim

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Lichtverschmutzung – ein Problem nicht nur für Astronomen. So heißt es am Donnerstag, 19. März, um 19 Uhr an der Hochschule in Rosenheim – Raum B 0.23 – bei einem Vortrag. Dr. Andreas Hänel, Sprecher der Fachgruppe Dark Sky der Vereinigung der Sternfreunde, wird über die Ursachen der Lichtverschmutzung, Messmethoden und die Auswirkungen ebenso berichten, wie über einfache und effektive Methoden, sie zu reduzieren.

Nicht vergessen: Am 28. März, wird wieder mit der ‚Earth Hour‘ – dem Abschalten öffentlicher Beleuchtung ab 20.30 Uhr – auch auf die Bedeutung der Dunkelheit auf der ganzen Welt aufmerksam gemacht.

Dr. Hänel: Dabei sollen die inzwischen eingerichteten Sternenparks als Best Practice Beispiele dienen, wie eine nachhaltige Beleuchtung zum Schutz der Nacht angewendet werden kann.

Ursprünglich betraf das Problem der Lichtverschmutzung vorwiegend Astronomen, die ihre Sternwarten in immer entlegenere Gebiete verlegen mussten, um noch einen dunklen Sternenhimmel beobachten zu können. Zudem wird durch die modernen energiesparenden LEDs immer heller beleuchtet und die Energieeinsparungen nur teilweise ausgenutzt.

Inzwischen weiß man, dass immer breitere Bereiche beeinträchtigt werden, Insekten, Zugvögel, aber auch Menschen werden durch die zunehmende künstliche Beleuchtung beeinträchtigt. Dabei ist der Einfluss auf das Insektensterben inzwischen auch bei deutschen Regierungen angekommen, während Frankreich sogar ein nationales Gesetz erlassen hat.

Bei klarem Himmel hat die Sternwarte Rosenheim jeden Montag geöffnet. Eine öffentliche Führung findet dann jeweils um 20.30 Uhr, ab dem 30. März um 22 Uhr statt. Außerdem öffnet die Sternwarte zum Astronomietag am Samstag, 28. März, um 19:30 Uhr.

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