Der Inn rund um Meldestufe eins

In der Nacht war der Pegel bei 4,24 Meter, aktuell bei vier Meter - Prognose für morgen: Leichter Anstieg

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Rund um die Meldestufe eins schlingert der Inn in Wasserburg aktuell so dahin. Die starken Regenfälle der vergangenen Tage und Nächte sind die Ursache. Am heutigen sehr frühen Sonntagmorgen hatte der Inn gegen zwei Uhr 4,24 m erreicht. Aktuell liegt er bei vier Meter. Die Prognose für den morgigen Montag: Leicht ansteigend! Die Regenfälle sollen Anfang der Woche deutlich nachlassen, so die Wetterexperten …

Grafik: HND

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3 Kommentare zu “Der Inn rund um Meldestufe eins

  1. Schlammspringer

    Hochwassergefahrenkarten und Hochwasserrisikokarten zum Herunterladen kann man kostenlos downloaden und zwar beim Bayerischen Landesamt für Umwelt, kurz LfU. In der Download-Seite steht:
    Zitat:
    “Wichtiger Hinweis:
    Alle Karten und Beiblätter haben den Bearbeitungsstand Dezember 2019. Änderungen, die sich nach diesem Datum ergeben, sind im Informationsdienst Überschwemmungsgefährdete Gebiete in Bayern einsehbar.

    Diese Karten stellen nur Hochwassergefahrenflächen dar, die von dem jeweiligen Risikogewässer ausgehen. Weitere Wassergefahren, die von Starkregen, hohen Grundwasserständen oder anderen Gewässern ausgehen, sind nicht in den Dokumenten enthalten.

    Weitere Auskünfte erteilt auch das zuständige Wasserwirtschaftsamt.”
    Man sucht nach der gewünschten Gemeinde und drückt auf den Button “Senden”. Dann kann man sehen was man zu erwarten hat.
    Wasserburg am Inn (Rosenheim) zeigt die Karten der Attel und des Inn unter den Blattschnitten K1, K19 und K20, aufgeteilt nach Wassertiefen (WT) und RISIKEN (RK) für hundertjährige Hochwasser (HQ100) oder Extreme Hochwasser (HQ-Extrem) .

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  2. Stark nachlassen? Das war ja so gut wie kein regen, ich ksnn noch erinnern das war in den 90er jahren da hat es 1 1/2 durchgeregnet und niemanden hats gekümmert, jetzt wenn es einmal regnet ist gleich katastrophenalarm 🙈🙈🙈

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    1. Falls Sie genauer gelesen hätten, wäre Ihnen aufgefallen, dass es heuer gar nicht um extreme Hochwasser am Inn ging. Die Tiroler spülen die Stauräume auf Teufel komm raus und das hat etwas mit UNMENGEN an Sedimenten (Sand) zu tun. Seit Anfang April wird der Inn nicht mehr sauber und die Brühe läuft wie in einer Mörtelrinne bis hinab zur Donau. Die Folgen davon sind kaum abschätzbar. Daten über die Hochwassermeldestufe und Hochwasserpegel zeigen auch ein neues Risikoumfeld. Man hat nun einen neuen Begriff eingeführt. Es heißt nicht mehr HQ x oder HQy, sondern z.B. HQ-Extrem. Das deutet auf den unaufhaltsamen Klima wandel hin, der die Östereeicher dazu bewog den angestauten Dreck so effizient wie möglich los zu werden. Warum wohl? Man kann Flussgeschiebe nicht endlos lagern. JEDER Fluss liefert sein Geschiebe am Ende in ein Meer. Der Inn birgt aber einige Besonderheiten. Seine so genannte feine Gletschermilch, welche in keinem Puffersee zwischengelagert wird, sondern in künstlichen Stauseen. Der Rhein hat zum Sandabscheiden den Bodensee. Die Alz den Chiemsee und der Inn die künstlichen Stauseen. Das Auf uns Ab seiner Pegel und Abflusswerte zeigt, wie extrem seine Pegelausschläge sind. Unter 100 cbm/s bis hin zu knapp 3.000 beim jüngsten HQ100 kann man an den aufgemalten Hochwasserdaten an der Inn-Brücke ablesen. Was aber bedeutet HQ-Extrem? Fragen Sie doch beim WWA in Rosenheim nach. Dort wird Ihnen todsicher geholfen. Früher war nicht Alles besser, sondern nur füher und die “Erde” und Flüße sind dynamisch. Vielleicht zu dynamisch für den heutigen Geschmack.

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