Der gute Schluck aus dem Wasserhahn

Stadtverwaltung: Wasserburger Trinkwasser bestens für die Zubereitung von Säuglingsnahrung geeignet

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Regelmäßig wird das Trinkwasser der Stadt Wasserburg vom Labor Dr. Feierabend aus Überlingen nach den Vorschriften der Trinkwasser-Verordnung untersucht. Die gesetzlichen Bestimmungen der Trinkwasserverordnung und der Eigenüberwachungsverordnung werden vom Wasser aus dem Ortsnetz der Stadt Wasserburg voll und ganz erfüllt, meldet die Stadtverwaltung auf ihrer Homepage. Das Wasser könne bedenkenlos zum Trinken und Kochen verwendet werden. Die Entnahme der Probe für das Mischwasser von Arteser V und VI erfolgte am 11. Mai 2020 im Werkstattgebäude der Stadtwerke am Max–Emanuel-Platz 2.

Die Nachricht aus der Stadtverwaltung im Wortlaut:

Mit einer Gesamthärte von 18,80° dH (3,4 mmol Calciumcarbonat) ist das Trinkwasser der Stadt Wasserburg dem Härtebereich 3 zuzuordnen. Es handelt sich um „hartes“ Wasser. Die Wahrscheinlichkeit für Schäden durch selektive Korrosion, ist besonders in Kaltwasserleitungen mit minderwertigen Rohrqualitäten der Gruppe A und B erhöht. Arsen, Blei und Quecksilber sind nicht nachweisbar.

Mit 27,0 mg/l unterschreitet Nitrat den Grenzwert von 50 mg/l beträchtlich, nämlich um 46 Prozent. Entsprechend der Vorgaben des Umweltbundesamtes erfüllt das Wasserburger Trinkwasser damit alle Voraussetzungen, um auch für die Zubereitung von Säuglingsnahrung verwendet werden zu können.

Die physikalisch-chemische Wasseruntersuchung kommt zu einem günstigen Ergebnis. Das Wasser weist genügend Mineralstoffe auf.

Die Ortsteile um Attel und Kornberg werden von der Gemeinde Edling mit Trinkwasser versorgt. Auch dieses Wasser wurde wieder untersucht und auch hier kommt die Analyse zu günstigen Ergebnissen.

Bei Fragen, bitte sich an Wassermeister Josef Mayer wenden (Telefon 08071 9088-11).

Genauere Infos zum Trinkwasser:

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Ein Kommentar zu “Der gute Schluck aus dem Wasserhahn

  1. Was mir bislang noch nie jemand schlüssig erklären konnte:
    Laut Mineral- und Tafelwasser-Verordnung darf der Nitratwert 10 mg/l nicht überschreiten, um als “geeignet für die Herstellung von Babynahrung” zu gelten. Beim Leitungswasser gilt offenbar der fünffache Wert als unbedenklich.
    Woran erkennt das Baby jetzt eigentlich, ob es gerade Leitungs- oder Tafelwasser zu sich nimmt?

    Anm. d. Red.:
    Fachleute sind ohnehin der Meinung, dass der Nitrat-Grenzwert im Leitungswasser niedriger angesetzt werden sollte. Die Trinkwasserverordnung der SCHWEIZ zum Beispiel enthält einen Grenzwert von 25 mg/l! Also die Hälfte vom deutschen Grenzwert …

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