Der gebeutelte Abi-Jahrgang …

Er darf auf die bekannt „gute, bayerische Bildungs-Qualität" setzen - Klausur-Kürzungen in der jetzigen Elften

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Na, na – von einem verlorenen Schuljahr will Kultusminister Michael Piazolo nichts hören. Ganz im Gegenteil, die bekannt gute Qualität des Abiturs in Bayern zum Beispiel – sie werde gesichert sein! Das sagte er heute in München, wie ihn der BR zitiert. Und das, obwohl die Abiturienten 2021 ja nicht nur das ganze erste Halbjahr der Zwölften, sondern auch bereits in ihrer elften Klasse ein halbes Jahr lang mit der Pandemie und ihren Bildungseinschnitten kämpfen mussten. Apropos Elfte: Wegen der Corona-Krise müssen die Schüler der elften Klassen in Bayern nun – aktuell ja noch im Distanzunterricht – in diesem Schuljahr pro Fach nur zwei Klausuren schreiben. Vielleicht freut das jemanden. Eine Ballung von Schulaufgaben und Klausuren in den Präsenzphasen solle nämlich ganz grundsätzlich vermieden werden, so Piazolo …

Dies sei auch notwendig, weil sich die 11. Klassen an Gymnasien und Fachoberschulen derzeit eben noch im Distanzunterricht befänden.

Für den Abiturjahrgang 2021, der den ganzen Februar nun meist im Wechselunterricht zurück an den Schulen ist, hatte Piazolo bereits die Abitur-Prüfungstermine verschoben und die Zahl der Schulaufgaben im zweiten Halbjahr reduziert (wir berichteten). Den Abi-Auftakt macht Deutsch am 12. Mai – so jedenfalls der aktuelle Stand …

Auch für die 12. und 13. Klasse der Beruflichen Oberschulen seien die Vorgaben für die sogenannten sonstigen Leistungsnachweise angepasst worden, so Piazolo. Hier seien coronabedingt in Ausnahmefällen auch nun etwa nur zwei rein mündliche Leistungsnachweise pro Halbjahr ausreichend.

Quelle Bayerischer Rundfunk

 

 

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Ein Kommentar zu “Der gebeutelte Abi-Jahrgang …

  1. Leider wird dieser Jahrgang, egal, welche Schulform und die nächstes Jahr Folgenden, immer als Coronajahrgang gewertet werden.

    Und der Herr Pizikolo nimmt sich schon verdammt viel raus, wenn er von “guter, bayrischer Bildungsqualität” spricht.

    Der kann sich ja mal mit den Schulleitern zusammensetzen und fragen, wie es steht um die “gute, bayrische Bildungsqualität”.
    Die sagen ihm nämlich was anderes.

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