Der Froschkönig als tapferes Schneiderlein

Viel Applaus und Spaß: Tolle Aufführung der Theater AG der Realschule Wasserburg

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Viel Applaus und Spaß bei drei Aufführungen: Unter der Gesamtleitung von Bärbel Kraus inszenierten Torsten Träger und Alexandra Haußmann an der Wasserburger Realschule mit der Theater AG das Stück „1000 und ein Märchen“ des Autors Florian Schmidt von der Altmühltalbühne Eichstätt. Dabei wurden sie tatkräftig von mehreren Kollegen sowie vielen Schülern unterstützt – darunter auch Ehemaligen, die sich um die Belange hinter der Bühne kümmerten.

Es waren einmal … verschiedene Märchenfiguren, die einem Hofnarren helfen sollten.

Dieser war nämlich auf der Suche nach einem Prinzen, der seine Prinzessin wachküsst. Er hatte unverzeihlicher Weise diese durch seinen Käsefuß in Tiefschlaf versetzt. Umso bedauerlicher, dass die meisten ihm gar nicht helfen konnten, weil sie selbst mit Problemen zu kämpfen hatten.

Die Hexe, die auf der Suche nach Kinder-Fang war. Sie musste – von wegen Berufsethos.

Hans im Glück wiederum hielt Ausschau nach dem besten Dönerstand, der Froschkönig war in Wirklichkeit das tapfere Schneiderlein und auf der Jagd nach der Sieben. Sieben Prinzessinnen oder sieben Geißlein blieben sich da gleich.

Frau Holle war mit ihrer Gage nicht zufrieden und forderte bei der Schulleitung einen Termin vor dem Arbeitsgericht. Das Aschenputtel liebte einen Prinzen, der auf Damenschuhe steht und suchte dafür ein Versteck. Und die sieben Zwerge?

Ja, die brauchten ihren Prinzen, damit dieser den Sarg von Schneewittchen bewachte. Ob die Bremer Stadtmusikanten mittlerweile in Bremen angekommen sind, bleibt dahingestellt. Für das Rotkäppchen und den bösen Wolf, den die Hexe in einen schönen Prinzen verwandelt hatte, gab es jedenfalls ein Happy End.

Die Großmutter hatte ihre liebe Not mit den Märchengestalten. Vor allem, als ganz am Schluss das Rumpelstilzchen noch einmal geholt werden musste: Der Hofnarr hatte nämlich den Hinweis des Rumpelstilzchens ignoriert, dass nur der „Kuss der wahren Liebe“ seine Prinzessin wecke … So winkte auch für den Hofnarren … ja, was? Ein Happy End!

 

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