Der fleißigste Wettermelder …

Große Hilfe für Projekt von Hochschule Rosenheim und Hagelforschungsverein

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Stefano Ferrioli (unser Foto) ist einer der rund 5.000 Wettermelder der Hagel-App des Rosenheimer Projekts RO-BERTA. Mit 1357 Wettereinträgen wurde er nun unter allen Teilnehmern als fleißigster Wettermelder ausgezeichnet und bekam einen Mitflug im Hagelflieger geschenkt. Zwar kann der Mitflug nicht während eines Einsatzes erfolgen, dennoch wird sich Stefano Ferrioli dabei ein guter Einblick in die Praxis des Hagelabwehrflugs bieten.

Unser Foto unten zeigt von links Georg Vogl (Chefpilot der Hagelabwehr Rosenheim), Christian Bürger (Kreisdirektor Agrar der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Stadt und Landkreis Rosenheim), Stefano Ferrioli (ausgezeichneter Wettermelder) sowie Prof. Dr. Peter Zentgraf (Projektleiter RO‐BERTA2 an der Hochschule Rosenheim).

Seit 2010 widmet sich das gemeinsame Forschungsprojekt RO-BERTA von der Hochschule Rosenheim und dem Hagelforschungsverein der effektiven Gestaltung des Hagelabwehrfluges.

Damit die Piloten des Hagelflugzeugs rechtzeitig informiert sind, wurde die bereits genannte Hagel-App entwickelt. Das Prinzip dahinter: Jeder kann eine Meldung über den aktuellen Wetterstand absetzen und über Gewittertätigkeiten, Windstärke oder Niederschlag informieren. Wichtig dabei ist, dass möglichst viele Meldungen über die App erfolgen, denn nur so können umfangreiche Daten gewonnen werden.

Da Stefano Ferrioli – neben all den anderen aktiven Wettermeldern – ganz besonders zu dieser Datenmenge beigetragen hat, bedankte sich nun der Hagelforschungsverein bei ihm.

Für den Deutschen Wetterdienst sind die Wettermeldungen genauso von Vorteil wie für RO-BERTA, denn durch Meldungen über die tatsächlichen Witterungsverhältnisse hat der DWD ganz unabhängig von der Hagelabwehr mehr Möglichkeiten, neu entwickelten Wettermodelle zu überprüfen.

Das Absetzen von Wettermeldungen über die RO-BERTA-App zahlt sich also auch weiterhin gleich doppelt aus: durch Messung der Wirksamkeit der Hagelabwehr in der Region – und langfristig durch ein besseres Verständnis des Wettergeschehens im Allgemeinen.

Nachdem mit dem Projekt RO-BERTA 2 im Jahr 2016 eine Webcam im Cockpit installiert wurde, sollen demnächst weitere Entwicklungen im Rahmen von RO-BERTA 3 kommen.

 

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