„Der Brandner Kasper schaut ins Paradies“

Der Theater-Erfolg vom  Amphitheater „Am Stoa“ noch dreimal im Bürgersaal in Haag

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„Der Brandner Kasper schaut ins Paradies“ heißt es jetzt dreimal in Haag. Die Geschichte ist bayerisches Volkstheater schlechthin: Die Regisseure wählten die erdigere, ohne Rokoko-Himmel-Schnickschnack auskommende Theaterfassung von Joseph Maria Lutz (1934), in der es viele ernste und ehrliche Töne gibt. Der von Gerd Niedermayer brillant gespielte Boanlkramer ist anfänglich alles andere als lustig. Wie er die kranke Frau vom Brandner zur Ewigen Ruh geleitet oder dessen Söhne tot vom Schlachtfeld am Bergisel abholt, berührt sehr.

Umso witziger wird es, wenn der von Jörg Herwegh dargestellte renitente Kaspar Brandner um sein Leben kämpft und den Boanlkramer mit Kerschengeist gefügig macht. Der bayerische Humor löst den Ernst in befreiendem Lachen auf. Wieder kommen dem Zuschauer Tränen, nun aber die des Lachens.

In einer der vielen Mails, die das Wasserburger Theaterbüro erhielt, schrieb ein Zuschauer: „Ganz, ganz, ganz große Klasse! Selten so stimmungsvolles, rührendes und witziges (alles gleichzeitig!) Theater gesehen.“

 

Die Open Air-Inszenierung im Amphitheater am Stoa bei Edling im Sommer 2019 war einer der größten Publikumserfolge des Wasserburger Theaters.

 

Nun legt das Wasserburger Theater im November dreimal nach. Die Haager Bühne präsentiert den Wasserburger „Brandner Kaspar“ im großen Haager Bürgersaal als Gastspiel. Da die Zusammenarbeit mit den Haager Theaterern sehr gut klappt, erweitert Jörg Herwegh einige Szenen und baut die Haager Bühnen-Haudegen Gabi Preuß, Johanna und Hans Furch ein.

Jörg Herwegh: „Für uns alle eine ideale Lösung, da wir ohne das Ambiente des faszinierenden Findlings inmitten des Amphitheaters die gleiche Wirkung erzielen wollen. Nun bauen wir um und fügen neue Figuren ein, die in dieser „Brandner“-Fassung auch die geschichtlichen Hintergründe der Napoleonischen Kriege und die gesellschaftlichen Lebensumstände im frühen Königreich Bayern auf dem Lande dem heutigen Zuschauer aufzeigen.

Die Aufführungen: Freitag, 15., und Samstag, 16. November, um 20 Uhr, Sonntag, 17. November, bereits um 15 Uhr im Bürgersaal Haag.

Karten im Vorverkauf gibt es bei Blumen Hangl in der Haager Hauptstraße 19, in der Buchhandlung Fabula in der Wasserburger Ledererzeile 23 sowie direkt über die Homepage www.theater-herwegh.de.

Die Plätze im Saal sind fest nummeriert. Es wird ein Catering mit Getränken und kleiner Speisenkarte angeboten.

 

 

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