Denkbar schlechter Jahreswechsel

Rosenheimer Bundespolizei bringt Tunesier hinter Gitter - Wegen Drogen-Deliktes

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Einen denkbar schlechten Jahreswechsel erlebte ein Tunesier in Rosenheim, der wegen eines Drogen-Deliktes gesucht wurde: Der 25-Jährige reiste an Silvester mit verschiedenen Zügen etappenweise von Italien nach Deutschland. In einem Regionalzug, der zwischen Kufstein und München verkehrt, wurde er am Nachmittag von der Bundespolizei kontrolliert. Noch vor Mitternacht befand er sich in Bernau im Gefängnis. Dort wird er auch in den ersten Monaten des neuen Jahrzehnts bleiben müssen.

Der tunesische Staatsangehörige konnte bei der grenzpolizeilichen Überprüfung nicht die erforderlichen Papiere vorweisen. Aus den mitgeführten Dokumenten ging lediglich hervor, dass er sich in Italien rechtmäßig aufhalten darf. Die Bundespolizisten fanden zudem heraus, dass der Mann von der Münchner Justiz gesucht wurde. Laut Haftbefehl hat er wegen eines früheren Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eine Freiheitsstrafe von 126 Tagen zu verbüßen.

Am Rosenheimer Hauptbahnhof musste der Verhaftete seine Zugreise beenden und den Beamten zur örtlichen Dienststelle folgen. Dort wurde er zunächst wegen seines illegalen Einreiseversuchs angezeigt. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen brachte ihn die Bundespolizei genau zum Jahreswechsel für rund vier Monate in die Bernauer Justizvollzugsanstalt.

Im Anschluss an die Haftdauer wird er die Bundesrepublik wieder in Richtung Italien verlassen müssen.

 

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