Den Wald in die Schule gebracht

„Wildland-Stiftung“ im Bayerischen Jagdverband zu Besuch in Schnaitsee

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Die „Wildland-Stiftung“ im Bayerischen Jagdverband möchte Kinder an die Natur heranführen und für die Vorgänge in den heimischen Wäldern sensibilisieren. Dazu geht die Stiftung auch in die Schulen, veranstaltet Naturprojekte und Führungen durch Wiesen und Wälder. Natürlich wollen die Mitglieder der Stiftung besonders die Tiere den Kindern näher bringen. Jetzt besuchte sie die Grundschule Schnaitsee und überreichte aus dem Erlös des Martinimarktes Bücher …

„Mit der Jägerin unterwegs“: Das Buch stellt die provokante Frage „Gibt es denn bei uns Stinktiere?“. Diese Frage löste bei den naturkundigen Schnaitseer Schülern nur ein Lächeln aus.

„Aber in Stadtgebieten wissen viele Kinder nicht, welche Tiere bei uns leben“, berichtete Petra Vierlinger von der Wildland-Stiftung. Mit ihr waren auch die Schnaitseer Jäger Andreas Fritz-Etterer und Peter Köhldorfner in ihre frühere Schule gekommen.

Köhldorfner erläuterte die Aufgaben der Jäger, zu denen eben nicht nur die Jagd, sondern auch die Hege des Wildes und die Tiergesundheit gehören. „Wir achten auch auf das Gleichgewicht in der Natur unserer heimischen Wälder.“

Vierlinger hatte mit ihren Geschichten und Ratespielen die Schüler schnell auf ihrer Seite und das Interesse geweckt. Neben den Büchern für die dritten Klassen in Waldhausen und Schnaitsee erhielten alle Schüler ein Rehkitz-Poster. Ein Teil davon kann als Lesezeichen umgestaltet werden und auf der Rückseite des Posters können sich die Schüler interessante Informationen holen.

Die Kinder waren begeistert und auch die Lehrerinnen Machita Baumüller, Melanie Reichlmayr und Gudrun Eckl waren ebenso wie Rektor Robert Bräu vom interessanten Besuch angetan.

Köhldorfner versprach, die Kinder zur Vertiefung des theoretischen Wissens zu einem Waldspaziergang in sein Revier einzuladen.

Unser Foto: Die Schüler der dritten Klassen aus Waldhausen und Schnaitsee freuten sich mit den Lehrerinnen Melanie Reichlmayr (hinten von rechts) und Machita Baumüller über den Besuch von Andreas Fritz-Etterer, Petra Vierlinger und Peter Köhldorfner in der Schulaula.

ju

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