Den Opfern Gesicht und Stimme geben

MdB Ludwig zum Volkstrauertag am Sonntag: „Wir sind es ihnen schuldig!"

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Anlässlich des Volkstrauertages am kommenden Sonntag, 18. November, erinnert die CSU-Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig an die zahlreichen Opfer beider Weltkriege und mahnt zu einer Kultur des Hinsehens, um auch heute mit Menschenwürde und Respekt verantwortungsvoll umzugehen. Den Opfern müssten Gesicht und Stimme zurückgegeben werden. Der Wortlaut …

„Dass wir heute in Frieden und Freiheit leben können, das ist keine Selbstverständlichkeit und dessen sollten wir uns nicht nur an Gedenktagen, wie dem Volkstrauertag, bewusst werden. Dieses Gedenken ist viel mehr als ein alljährliches Ritual, sondern es ist tiefe Verpflichtung.

Den fast 80 Millionen Opfern beider Weltkriege müssen wir ein Gesicht und eine Stimme geben. Wir sind es ihnen schuldig, dass sie niemals vergessen werden. Wir zeugen ihnen mit unserem Gedenken Respekt und trauern um jeden einzelnen, der viel zu früh sein Leben verlor.

Der Volkstrauertag ist aber nicht nur ein Tag der Mahnung und Erinnerung, sondern vielmehr ein Tag der Anerkennung von Menschenwürde; und das gilt bis heute. Wir brauchen wieder eine Kultur des Hinsehens, einen verantwortungsvollen Umgang miteinander in gegenseitigem Respekt und in Anteilnahme.

Wir sollten uns wieder mehr vergegenwärtigen, wie zerbrechlich der Frieden auch heute noch ist, wie schnell ein kleiner Konflikt zu Unrecht, Krieg und Gewalt führen kann. Wir haben eine besondere Verantwortung dafür, dass wir die Einhaltung der Menschenrechte und die Stabilisierung der Demokratie auch weiterhin mit ganzer Kraft in die Welt in eine sichere Zukunft zu tragen“, so Daniela Ludwig anlässlich des Volkstrauertages.

Foto: pixabay

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Ein Gedanke zu „Den Opfern Gesicht und Stimme geben

  1. Große Worte von Frau Ludwig … Wenn ich mir aber ansehe, wie von deutschem Boden aus (z.b. Rammstein) die halbe Welt gegen jedwedes Völkerrecht zusammen gebombt wird, die deutsche Regierung Waffen an Despoten wie den Saudis verkauft – dann klingen diese Worte mehr als nur leer, sie sind ein Hohn auf die Kriegsopfer von damals und heute!

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