Den fließenden Verkehr im Visier

Polizei Wasserburg führte vier Wochen lang verstärkte Verkehrskontrollen durch

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Die Polizeiinspektion Wasserburg führte in den vergangenen vier Wochen ab Ende Oktober im gesamten Dienstbereich zu unterschiedlichen Tageszeiten verstärkt Verkehrskontrollen durch. Die Polizeibeamte legten dabei ihr Augenmerk besonders auf Geschwindigkeitsmessungen mit der Laserpistole. Aber es wurden auch sogenannte allgemeine Verkehrskontrollen durchgeführt, bei denen im Sinne der Verkehrssicherheit die Fahrzeuge auf eine vorschriftsmäßige Technik, aber auch der Fahrer selbst kontrolliert wurde. Vereinzelt kamen auch zivile Streifenbesatzungen zum Einsatz, die ihre uniformierten Kollegen unterstützen.

Bei den allermeisten der knapp über 100 kontrollierten Fahrzeugen war nichts nichts zu beanstanden. Wenn gleich die Polizisten bei Kleinigkeiten nicht gleich den Verwarnungsblock zückten, war es jedoch bei insgesamt 35 Personen notwendig, eine Geldbuße wegen einer Verkehrsordnungswidrigkeit zu verhängen.

 

So wurden bei Lasermessungen 14 Verwarnungen ausgesprochen und zwölf Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen erstellt. Fünf Autofahrer erwarten aufgrund ihres hohen Geschwindigkeitsverstoßes sogar ein Fahrverbot. Der „Spitzenreiter“ war ein Pkw-Fahrer, der in Wasserburg in der Rosenheimer 33 km/h zu schnell unterwegs war.

 

Die restlichen Verkehrsordnungswidrigkeiten bestanden aus nicht angelegtem Sicherheitsgurt, die Benutzung eines Mobiltelefons und technischen Mängeln.

 

Für eine besondere Kontrollaktion wurde ein Donnerstag ausgewählt. Unter der Leitung der Mitarbeiterin Verkehr wurde bereits in den frühen Morgenstunden Verkehrskontrollen an Schulen und Kindergärten durchgeführt. So waren die Beamten an den Schulen in Eiselfing und Rott als auch am Kindergarten im Burgerfeld sowohl mit Fahrzeugkontrollen als auch mit der Lasermessungen tätig. Mit dem Kontrollergebnis an diesem Tag konnte man zufrieden sein, da nur eine Verwarnung wegen eines nicht angelegten Gurts und eine Anzeige wegen zu schnellen Fahrens fällig wurden.

 

Leider war während dieser Schwerpunktkontrollwochen bei fünf Pkw-Fahrer die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigt. So konnten die Polizisten insgesamt vier Alkoholsünder und einen Rollerfahrer, der zuvor Drogen konsumierte hatte, aus den Verkehr ziehen.

 

An einem Tag wurde gegen Mitternacht ein 18-jähriger Albachinger in Wasserburg in der Münchner Straße mit seinem Motorroller kontrolliert, da das Zweirad auffällig flott unterwegs war. Die Kontrolle erbrachte, dass der junge Mann nicht nur eine kleine Menge Marihuana mitführte, sondern auch vor der Fahrt Drogen konsumierte. Da er nur eine Mofa-Prüfbescheinigung hatte, fehlte schließlich auch noch die passende Fahrerlaubnis für den auf mehr „Speed“ getrimmten Roller, weshalb er auch wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis angezeigt werden musste.

 

Von den drei Alkoholsündern erhielten zwei eine Ordnungswidrigkeitenanzeige, da der erreichte Alkoholwert noch unterhalb der Schwelle zur Straftat lag. Ein 50-jähriger Rotter hatte  jedoch zu viel „getankt“ und sich dann an das Steuer seines Pkw gesetzt. Bei einer Verkehrskontrolle im Stadtgebiet von Wasserburg entlarvten ihn starker Alkoholgeruch und anschließend ein freiwilliger Atemalkoholtest. Mit einem Wert von deutlich über einem Promille musste er  im Anschluss eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. Ferner wurde der Führerschein sichergestellt und Strafanzeige wegen Trunkenheit im Verkehr erstellt.

 

Insgesamt zählte die Polizei Wasserburg für diese Schwerpunktkontrollwochen sechs Vergehen und 35 Ordnungswidrigkeiten.

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