„Das war’s mit der Freude am Ehrenamt!”

Kritische Worte der Trachtler bei Deutschem Trachtentag in Thüringen

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Am heuer in der thüringischen Stadt Gotha stattgefundenen Deutschen Trachtentag des Deutschen Trachtenverbandes war auch eine Delegation aus Bayern unter der Führung des Landesvorsitzenden Max Bertl dabei. Im Rahmen der Tagung im Gothaer Rathaus bezeichnete der Bundes-Vorsitzende und Gothas Oberbürgermeister Knut Keuch die DSGVO (Datenschutzgrundverordnung) als Unwort des Jahres und er kritisierte Sicherheitskonzepte bei Veranstaltungen und komplizierte Förderanträge …

Damit – so der Bundesvorsitzende – werde vielen Bereitwilligen die Freude am Ehrenamt genommen und es komme in ganz Deutschland zu sorgenvollen Situationen bei der Suche nach Vereinsvorständen.

Zum dreitägigen Programm gehörten ein Kulturprogramm (unter anderem eine Fahrt mit der Thüringerwaldbahn), ein Heimat- und Begegnungsabend und die Wahl der „Tabarzer Schurztracht der Frauen“ als „Tracht des Jahres“. Teilnehmer der bayerischen Delegation waren neben Max Bertl aus der Vorstandschaft dessen Stellvertreter Günter Frey mit Frau Gisela, Landesschriftführerin Hildegard Hoffmann mit Mann Christian und als Vertreter der „Miesbacher Tracht“ (Tracht des Jahres 2008) Lenz und Anneliese Rinshofer sowie Wast und Anni Obermeier von der Hinterskirchener Holzlandtracht (Tracht des Jahres 2016).

Die nächsten Deutschen Trachtentage sind vom 24. bis 26. April 2020 in Cloppenburg und vom 16. bis 18. April 2021 in Wendlingen. Das heurige Deutsche Trachtenfest findet in wenigen Wochen vom 17. Mai bis 19. Mai in Lübben im Spreewald statt.

Foto: Hildegard Hoffmann

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