Das war wirklich knapp

Fahrzeuge versinken im Inn: Mutter und Kind von Bekanntem gerade noch gerettet

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Ein lauschiges Plätzchen am Ufer des Inns – das kann bei Starkregen schnell mal recht unromantisch werden. Das musste jetzt auch eine 29-jährige Autofahrerin, die ihren Mercedes-Kastenwagen am Ufer bei Griesstätt abgestellt hatte, schmerzlich erfahren. Der „Sprinter” stand von Sonntag auf den gestrigen Montag nachts auf einer Sandbank unterhalb des Stauwerks Feldkirchen, weil die Frau dort offenbar am östlichen Ufer übernachten wollte. Und dann fing es zu regnen an – in Strömen.

Innerhalb kürzester Zeit stieg der Inn mächtig an und die Staustufe öffnete gezwungenermaßen Überlaufschleusen. Die Folge: Das Wasser rund um die Sandbank stieg rasant.

Riesenglück für die Frau, die ein Kind dabei gehabt haben soll und offenbar bereits geschlafen hatte: Ein Bekannter machte sich wegen des Regens sorgen um die Camper. Der fuhr zum Innufer, weckte Mutter und Kind. Alle drei konnten sich noch rechtzeitig ans trockene Ufer retten.

Das Fahrzeug der Frau stand aber schon soweit im Wasser, dass es sich nicht mehr bewegen ließ, wie die Wasserburger Polizei heute auf Anfrage der Wasserburger Stimme bestätigte. Der VW-Golf des Retters versank sogar komplett in den Fluten.

Nachdem der Wasserstand des Inns gestern zurückgegangen war, konnte der Kastenwagen der Frau von einem Abschleppdienst geborgen werden. Die Bergung des versunkenen VW, der einem 28-jährigenMann aus Ebersberg gehört, gestaltete sich allerdings schwieriger. Am heutigen Dienstag waren dafür die Feuerwehren aus Pietzing am Simssee und aus Prutting als Helfer im Einsatz.

Verletzt wurde zum Glück niemand. Der VW dürfte aber nur noch Schrottwert haben.

Fotos: Georg Barth   

 

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3 Kommentare zu “Das war wirklich knapp

  1. Man kann da nur DANKE an alle sagen und vieleicht an alle einfacxh weiter weg Parken,wenn in den Tagen der Wetterumschwung so schnell kommt.

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  2. Mal eine grundlegende Frage was hat die Dame da unten mit dem Auto zu suchen? ist das jetzt ein Parkplatz oder gar seit neusten ein Campingplatz?
    Hab ja noch Verständnis dafür wenn man sich da mit einem Schlafsack hinlegt dann ist aber auch gut, zudem hätte wäre sie auch nicht in eine so misslich Lage gekommen. Den Regen hätte sie dann gespürt und gemacht das sie mit ihrem Kind weiterkommt.
    Zum Glück ist kein Personenschaden entstanden.
    Und wer trägt jetzt die Kosten für die Bergung der Fahrzeuge?

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  3. Da ist schon länger ein Campingplatz und auch Angler parken immer wieder gerne vorne auf der Plattform vor dem Kraftwerk. Aber über Nacht dort stehen zu bleiben und das auch noch bei Regen ist tödlicher Leichtsinn – und außerdem verboten. Schon die Zufahrt ist nicht erlaubt, campen sowieso nicht. Trotzdem trifft man da neuerdings öfter Wohnmobile an. Vielleicht sollte man mal über eine Schranke nachdenken, um solche Leute vor ihrer eigenen Dummheit zu bewahren, denn die aufgestellten Warnschilder werdne offenbar nicht ernst genommen.

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