„Das war eine runde Sache”

Robert Stegmaier, Bürgermeister der Lederer Gmoa, zieht Faschingsbilanz

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„Alles in allem sind wir sehr zufrieden. Udo und Faschingszug sind prima gelaufen. Was uns besonders freut: Es gab aus polizeilicher Sicht keine größeren Vorfälle. Alles verlief weitgehend friedlich.” Robert Stegmaier, Bürgermeister der Lederer Gmoa, zog am heutigen Aschermittwoch eine rundum positive Bilanz. Besonders freute er sich über die großen Besucherzahlen bei den beiden Hauptveranstaltungen in der Faschingswoche, dem UDO in der Altstadt und dem Faschingszug. Und er hatte auch ein großes Danke mit dabei:

„Ich möchte mich ausdrücklich beim BRK, bei der Stadt Wasserburg, bei der Feuerwehr, bei Jan Security und bei der Polizei für die sehr gute Zusammenarbeit bedanken”, so Stegmaier.

 

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3 Kommentare zu “„Das war eine runde Sache”

  1. Zum diesjährigen Wasserburger Faschingsumzugs stelle ich folgende Frage:
    Wie kann es sein, dass ein Helles Bier mit Aufschrift einer Partei in die Hände eines Kindes gelangt?
    Ist das eine runde oder doch eher eine eckige Sache? Meiner Meinung ist dieser Vorfall nicht unter positiver Bilanz zu sehen.
    Zum diesjährigen Wasserburger Faschingsumzugs möchte ich folgendes Geschehen schildern. Mit gut gelaunter Faschingsstimmung stand ich mit meinem 10 jährigen Sohn am Marienplatz vorm Rathaus und wir bestaunten, wie viele andere auch, die vorbeiziehenden Faschingsumzugsteilnehmer. Neben uns in vorderster Reihe standen auch eine Gruppe von etwa fünf Jungen im Alter von ca. 11-13 Jahren, von denen ich einen kannte. Die Kinder waren besonders damit beschäftigt Süßigkeiten zu ergattern. Nun geschah folgendes:
    Ein Wagen einer Wasserburger Partei, fuhr an uns vorbei und neben werfenden Süßigkeiten, verteilten die Teilnehmer direkt Alkohol
    ( in Form von Hellem Bier mit einem Partei Aufkleber) an die herumstehenden Besucher. Nachdem eine bekannte Dame mir ein Bier entgegenstreckte, lehnte ich dieses ab. Umso erstaunter und schockiert zugleich war ich, als ich sah, wie sie dieses einem der Jungen neben uns reichte.
    Ich war fassungslos und doch war meine Reaktion darauf, dass ich dem Jungen die Bierflasche sofort aus der Hand genommen habe. Er fragte mich: „Was ist das?“
    Er wusste nicht, dass es Bier war.
    Ich habe meine Empörung über diese verantwortungslose Handeln bereits am Sonntag in einem Artikel kundgetan.
    Auch einige Tage später sind meine Gedanken noch beim Faschingsumzug und es lässt mir keine Ruhe.
    Ich stelle mir immer wieder die Frage, ob es sein darf, dass eine Partei Werbung macht mit Alkohol bei Kindern???
    Wie kann eine Person, die in der Öffentlichkeit für das Amt der Stadt kandidiert, Alkohol an Kinderhände geben???
    Wie soll ich damit umgehen, als Erwachsene und selbst Mutter eines Kindes? Soll ich den Vorfall ignorieren, soll ich ihn ins Lächerliche ziehen und ihn mir harmlos reden?
    Selbst, wenn Fasching ist und vieles nicht ganz so streng gesehen wird, gibt es Regeln und Gesetze, an die sich alle halten müssen.
    Es war nicht richtig dem Kind das Bier zu geben, ob nun mit oder ohne Werbung für eine Partei und darum sehe ich mich in der Verantwortung zu handeln.
    Ich erwarte mir außerdem, besonders von Menschen, die sich politisch engagieren und als Repräsentanten der Stadt Wasserburg tätig werden möchten, ein vorbildliches, verantwortungsvolles und vor allem ein schützendes Verhalten zum besten Wohle unserer Kinder.
    Schließlich habt ihr doch auch Kinder…wie würdet Ihr reagieren?
    Ich wünsche mir, dass sich dieser Vorfall zukünftig bei Faschingsumzügen nicht wiederholt und, dass die Abgabe von Alkohol an Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren ohne Beisein ihrer Eltern streng kontrolliert und ausgeführt wird.
    Ich hoffe auf Stellungnahme der Verantwortlichen und um Ihre Meinung dazu.
    Danke für Ihre Aufmerksamkeit

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    1. Sehr geehrte Anita Arz,
      wie bereits persönlich mitgeteilt: Das war unabsichtlich und natürlich ein absoluter Fehler. (Wir hatten mit der CSU beim Faschingszug “Heizpils” als Augenzwinkern wegen des Heizpilzverbots in Wasserburg verteilt.) Aber überhaupt keine Frage: Alkohol an Kinder geht gar nicht! Ich war da auch bei meinen Kindern in diesem Alter und ihren Freunden immer streng und daran hat sich in meiner Einstellung nichts geändert. Die Mutter des betroffenen Kindes hat sich zurecht auch noch am gleichen Tag an mich gewandt. Ich habe mich bei Mutter und Sohn umgehend entschuldigt – das war im Eifer des Gefechts passiert, was die Sache nicht besser macht, aber vielleicht verständlich. Die Mutter hat die Entschuldigung angenommen. Wir stellen sicher, dass so was nicht wieder vorkommt.
      Herzlichst Heike Maas, Geschäftsführerin CSU Wasserburg

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      1. Was regt sich die CSU überhaupt so übers Heizpilzverbot auf? Wenn man sich den Beschluss ansieht (über wasserburg.de zum Sitzungskalender, dann zur Bauausschusssitzung im November 2019) ging der Beschluss einstimmig mit 7:0 Stimmen über die Bühne. Demnach haben also auch die beiden CSU-Vertreter im Bauausschuss dem so zugestimmt.

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