Das To-Go-Buch

Kunstminister Bayerns reagiert auf Kritik: Bibliotheksausleihe soll wieder möglich sein

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Die bayerische Staatsregierung hat auf die Kritik des deutschen PEN-Zentrums (PEN = Poets, Essayists, Novelists) an der coronabedingten Schließung von Archiven und Bibliotheken (wir berichteten) im Freistaat reagiert. Kunstminister Bernd Sibler teilte mit, die Ausleihe in den öffentlichen Bibliotheken als To-Go-Leihverkehr solle überall wieder möglich sein – nur nicht die Präsenznutzung vor Ort.

Das PEN-Zentrum Deutschland ist eine von derzeit weltweit 150 Schriftstellervereinigungen, die im PEN International zusammengeschlossen sind.

PEN steht für Poets, Essayists, Novelists. Die ursprünglich 1921 in England gegründete Vereinigung hat sich als Anwalt des freien Wortes etabliert und gilt als Stimme verfolgter und unterdrückter Schriftsteller.

Das deutsche PEN-Zentrum hatte am vergangenen Montag einen offenen Brief an Ministerpräsident Markus Söder geschrieben, berichtet der Bayerische Rundfunk. Als einziges Bundesland hatte Bayern seine Stadt- und Gemeindebibliotheken sowie Archive geschlossen, um die Ausbreitung von Covid-19 weiter einzudämmen.

Bibliotheken seien aber bislang nicht als Hotspots für die Verbreitung des Virus bekannt, hieß es in dem Schreiben. Der Grund für die Schließung seit dem vergangenen Dienstag, 1. Dezember: Die vorausgegangene Corona-Verfügung der Staatsregierung.

An der Formulierung dieser Verfügung istnun  nichts geändert worden – das Wissenschafts- und das Pflegeministerium legen die Formulierung jetzt allerdings so aus, dass die Ausleihe nicht davon betroffen ist …

Quelle BR

 

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