Das Sternenbild im Juni

Der Planet Saturn kommt uns auf 2,1 Milliarden Kilometer nahe

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Ein neuer Monat, ein neues Sternenbild am Himmel. Unser Astronom Manuel Philipp erklärt: „Im Juni sind die Nächte am kürzesten und somit ist es nur zwischen Mitternacht und etwa 3 Uhr morgens so richtig dunkel. Doch keine Sorge: Ab etwa 23 Uhr funkeln auch schon genug Sterne und Sternbilder am Firmament. Hoch über unseren Köpfen stehen der Bärenhüter (Bootes) und Herkules. Östlich neben ihm leuchtet uns die sehr helle Wega entgegen, die zusammen mit ein paar weiteren Sternen das Sternbild Leier aufspannt.

Südlich von Herkules hat es sich der Schlangenträger bequem gemacht – ein riesiges Sternbild, das jedoch nicht so leicht zu erkennen ist. Interessant sind Mars und Saturn in der zweiten Nachthälfte, die beide auch noch Besuch vom Mond am Monatsanfang und am Monatsende bekommen. Vor allem aber kommt uns der Planet Saturn auf 2,1 Milliarden Kilometer nahe. Wir haben somit „Super-Saturn“.

Dass das ironisch, ja fast sarkastisch gemeint ist, versteht sich von selbst. Es geht nur drum, dass der Mond, wenn er voll und uns ganz nahe ist, als Super-Mond bezeichnet wird und durch die Medien gepeitscht wird. Wenn dieses aber mal der Saturn ist (oder letzten Monat war es Jupiter), dann ist davon nichts zu lesen. Keiner nennt die Planeten „Super“, obwohl sie es auf Basis der gleichen Logik genauso verdient hätten …“

Wer noch mehr Infos zu den Sternen über uns haben will, geht auf
www.abenteuer-sterne.de oder macht eine von Manuel Philipps Führungen unter freiem Himmel auf der Ratzinger Höhe mit – Termine gibt’s ebenfalls auf der Homepage

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