Das Recht auf Wasser

Vortrag mit Geoökologin bei der vhs Wasserburg findet am Dienstagabend statt

image_pdfimage_print

„Wasser in Lateinamerika“ – dieser Vortrag bei der vhs Wasserburg findet am Dienstag, 17. März, um 19 Uhr statt und schlägt Brücken zwischen globalen Zusammenhängen und den Lebenswelten hier vor Ort. So meldet es die Volkshochschule. Die Geoökologin Anna Hörlein (Foto) hat in den vergangenen 15 Jahren in einer Vielzahl wasserwirtschaftlicher Projekte in Lateinamerika gearbeitet. Sie lebte zuletzt mit ihrer Familie in Honduras und arbeitete in einem EU-Projekt zur Klimawandelanpassung. Als Referentin für das Programm „Bildung trifft Entwicklung“ gibt sie authentische Einblicke in weltweite Zusammenhänge und schafft so ein Bewusstsein für Themen und Herausforderungen der Globalisierung. 

Im Jahr 2010 hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen das “Recht auf Wasser” als Menschenrecht anerkannt. Vielerorts hat die Bevölkerung jedoch weiterhin keinen ausreichenden Zugang zu sauberem Trinkwasser. Der Vortrag „Wasser in Lateinamerika“ informiert anhand verschiedener Länder über die Ursprünge und die Umsetzung des “Rechts auf Wasser”. Auswirkungen des Klimawandels auf die Wasserressourcen in Lateinamerika werden dargestellt und entwicklungspolitische Initiativen vorgestellt.

Neben klassischen Trinkwasserprojekten wird es aber auch um Anpassungsstrategien an eine veränderte Niederschlagsverteilung gehen, denn während in einigen Regionen die Dürren zunehmen, leiden andere unter Hochwasser.

Am Dienstag, 17. März, referiert Anna Hörlein in der Volkshochschule Wasserburg, Salzburger Straße 19. Eintritt zehn Euro oder mit Vortragskarte.

Anmeldung erwünscht unter der (08071) 48 73 oder info@vhs-wasserburg.de.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Leitfaden für die Veröffentlichung von Kommentaren