„Das ist was ganz Besonderes“

Markus Keller übernimmt Altstadt-Geschäftsstelle der Sparkasse Wasserburg

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Nach dem plötzlichen Tod von Christian Ruhé übernimmt Markus Keller (unser Foto) jetzt offiziell die Geschäftsstelle der Sparkasse Wasserburg im Rathaus. Die leitete er bereits von 2009 bis 2012, ehe er die Zweigstelle in Amerang übernommen hatte. „Für mich war das keine Frage. Ich habe sofort ja gesagt, als ich gefragt wurde. Die Geschäftsstelle in der Altstadt ist etwas ganz Besonderes“, so Keller, der auch Personalratsvorsitzender der Sparkasse ist.

Natürlich sei er die vergangenen fünf Jahre auch mit dem ganzen Herzen in Amerang dabei gewesen. „Das ist meine Heimatgemeinde. Ich wohne ja mit meiner Familie in Stephanskirchen.“ Die Ameranger Zweigstelle sehe er jetzt aber mit Uli Köhldorfner in besten Händen.

Die Filiale im Rathaus sei nicht nur wegen der Öffnungszeiten und ihrer Größe etwas Besonderes: „Hier gibt es auch eine ganz große Bandbreite an Kunden. Das macht die Arbeit besonders spannend“, so Keller. Für alle Kunden gelte aber gleichermaßen: „Die Sparkasse ist die Bank der Bürger, der Menschen.“

Keller, der seine Karriere 1995 bei der Sparkasse begann und zu Beginn von 2002 bis 2009 die Zweigstelle in Halfing geleitet hat, ist mit seiner Familie fest in Stadt und Altlandkreis verwurzelt. „Mein Großvater, Johannes Leistner, war Dorfgendarm in Albaching und später Chef der Polizeiinspektion in Wasserburg. Ich bin in der Stadt zur Schule gegangen, hier quasi aufgewachsen.“

Der Vater dreier Kinder ist seit Jahren auch Personalratsvorsitzender der Sparkasse Wasserburg. Damit hat er unter anderem bei Personalentscheidungen ein gewisses Mitbestimmungsrecht: „Eine Aufgabe, die mir wirklich viel Spaß macht. Seit Jahrzehnten gibt es bei unserer Sparkasse ein ausgezeichnetes Verhältnis zwischen Personalrat und der Geschäftsleitung. Da merkt man, dass wir einfach eine prima Sparkassen-Familie sind.“

Keller engagiert sich auch über die Arbeit hinaus in der Öffentlichkeit. So nimmt er in seiner Heimatgemeinde Amerang zahlreiche Ehrenämter wahr. Unter anderem ist er CSU-Ortsvorsitzender und Schatzmeister des Fördervereins vom Bauernhausmuseum.

Er engagiert sich in der Kirche und wenn Zeit bleibt, widmet er sich seinem Hobby: Den Oldtimern. „Mein wichtigstes Hobby ist aber meine Familie“, sagt Keller, der sich jetzt auf seine neue, alte Aufgabe freut: „Als Filialleiter hat man eine große soziale Verantwortung. Nicht nur für die Kollegen und Mitarbeiter, sondern auch für die Kunden. Und man hat eine große Entscheidungsbefugnis. Das macht die Sache interessant.“ HC

 

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