„Das ist keine Schikane”

Parksperrungen bleiben in Rosenheim bestehen - Es gehe um mehr, als um paar schöne Stunden

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Mit dem heutigen Karfreitag beginnen die Osterfeiertage, die den meisten nun ein langes Wochenende beschert – Home-Office hin oder her. Und das bei voraussichtlich schönstem Frühlingswetter. Damit stellt sich einmal mehr die Frage nach der Nutzung der städtischen Parkanlagen und der Liegewiesen an den heimischen Seen. „Die Polizei wird auch in der Stadt und den Naherholungsgebieten im Landkreis präsent sein und die Ausgangsbeschränkungen überwachen. Mit einer Mischung aus Augenmaß, Fingerspitzengefühl – aber auch gebotener Konsequenz – wird bei festgestellten Verstößen reagiert, sagt der Polizeipräsident Robert Kopp …

„Die Corona-Verordnungen der Bayerischen Staatregierung müssen umgesetzt werden. Dies ist kein Selbstzweck und auch keine Schikane, sondern hat gute Gründe. Die Infektionskette des Virus muss unbedingt unterbrochen werden. Es geht um die Gesundheit und das Leben der Rosenheimerinnen und Rosenheimer“, bittet Rosenheims noch wenige Tage amtierende Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer um Verständnis für den strikten Kurs der Ausgangsbeschränkungen.

Und weiter: „Die größte Herausforderung wird für Rosenheim darin bestehen, vor allem an unseren Seen und Naherholungsgebieten und in unseren Parks und Plätzen dafür zu sorgen, dass keine unangemessenen Menschenansammlungen entstehen.

Daher müssen der Riedergarten, der Salingarten, der Luitpoldpark, der Hohenzollernpark, der Mangfallpark, die Badeseen, die Kinderspielplätze sowie der Fitness-Parcours bei der Freien Turnerschaft bis auf Weiteres gesperrt bleiben. Gerade nach den Erfahrungen des vergangenen Wochenendes bin ich aber zuversichtlich, dass die Bürgerinnen und Bürger in großer Mehrheit nach wie vor Verständnis für die Maßnahme haben.“

Generell gilt auch weiterhin, dass die eigene Wohnung nur aufgrund triftiger Gründe verlassen werden soll: für den Weg zur Arbeit, zum Arztbesuch, für Einkäufe oder um sich an der frischen Luft zu bewegen oder Sport zu treiben. „Bitte verhalten Sie sich dabei so, dass das Virus keine Chance hat durch Tröpfcheninfektion überzuspringen“ appelliert Oberbürgermeisterin Bauer an die Bürgerinnen und Bürger.

Erfreulicherweise habe sich bisher die überwältigende Mehrheit der Bürger sehr verantwortungsvoll verhalten und man hoffe, dass die Menschen auch am Osterwochenende zeigen werden, dass es um mehr geht, als um ein paar schöne Stunden Freizeit, so Polizeipräsident Robert Kopp.

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