Das geheime Warenlager

Von dort aus wird auch der Landkreis mit Masken, Desinfektion und Handschuhen beliefert

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Soweit samma scho: In der Nähe von München hat der Freistaat ein geheimes Zentrallager angelegt, um in der Corona-Krise Schutzkleidung und Desinfektionsmittel bayernweit in Ruhe verteilen zu können. Es wird von der Polizei bewacht. Helfer des THW arbeiten dort ehrenamtlich. Städte und Landkreise werden nach einem bestimmten Verteilungsschlüssel beliefert. Allein am gestrigen Sonntag fuhren 80 Lkw 200 Paletten mit Waren aus – darunter rund 500.000 OP-Masken, 28.000 Liter Desinfektionsmittel und eine Million Handschuhe.

Irgendwo bei München bewacht die Polizei ein geheimes Warenlager, in dem medizinische Hilfsmittel ankommen, die Bund, Freistaat und Bundeswehr für die Bewältigung der Coronakrise in der ganzen Welt bestellt haben. Dazu zählen vor allem Desinfektionsmittel, Schutzbekleidung und vor allem auch Beatmungsgeräte. Auch die Bestände der Bundeswehr sind dort zwischengelagert.

Bislang seien die Bestände allerdings bei weitem nicht ausreichend, sagte der bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger gestern. Man wolle in der kommenden Woche 250.000 Liter Desinfektionsmittel produzieren und in der darauffolgenden Woche 900.000 Liter. Das seien dann schon gigantische Mengen, aber dann werde man auch merken, es komme jetzt was an …

Quelle BR

 

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