Das Ganserhaus wurde zu klein …

AK68-Ausstellung mit Werken von Schülern eröffnet - „Unbegrenztheit des Denkens"

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Die „Unbegrenztheit des Denkens“ bei Schülern fördern – das war die Intention! „Wir hatten richtig Bammel, dass zu wenig Bilder kommen“, erzählte Vera Moritz vom AK68 in Wasserburg vor Beginn der jetzt feierlich eröffneten Schülerausstellung im Ganserhaus. Doch dann kam alles ganz anders.

Es wurden so viele Bilder eingereicht, dass nicht alle aufgehängt werden konnten. Dominic Hausmann, 1. Vorsitzender des AK, und viele Helfer legten sich ordentlich ins Zeug, um aus möglichst vielen Werken eine abwechslungsreiche und ansprechende Ausstellung zu gestalten. Und so war es Katrin Meindl, 2. Vorsitzende des AK68 in ihrer Begrüßung auch besonders wichtig zu erklären, dass kein Werk aussortiert wurde, weil es etwa nicht gefallen habe – nur der Platz sei eben ausgegangen …

Isabell Eiwan, Initiatorin und Konzeptgeberin der Ausstellung, freute sich in ihrer Eröffnungsrede dann auch ganz besonders über das große Interesse der jungen KünstlerInnen. Ursprünglich war die Ausstellung für die Wasserburger Gymnasiasten der Oberstufe konzipiert. Doch das wurde Isabell Eiwan „zu einseitig“. Sie wünschte sich eine Öffnung und Erweiterung des Konzepts. Sie kontaktierte alle Schulen im Umland und stieß auf große Resonanz.

So zeigen jetzt Schülerinnen und Schüler des Wasserburger Gymnasiums, der Wasserburger und der Haager Realschule, der Grundschule Wasserburg und der Kunst-FOS München drei Wochen lang ihre Werke im Ganserhaus. Zu sehen sind Malereien, Skulpturen, Installationen und Illustrationen zu politischen und auch zu ganz persönlichen Themen, die sich die KünstlerInnen mit erstaunlichem Können und großer Experimentierfreudigkeit erarbeitet haben.

Dass die Arbeiten nicht nur im Unterricht entstanden sind, sondern von den jungen Künstlern auch zuhause erstellt wurden, ist Isabell Eiwan besonders wichtig. Mit der Ausstellung möchte sie die „Unbegrenztheit des Denkens“ fördern, jenseits von Themenvorgaben und Benotung.

Zur Vernissage kamen neben den Künstlerinnen und deren Familien auch viele LehrerInnen, Schulrektoren, der 2. Bürgermeister Werner Gartner, Stadträte und viele interessierte Besucher.

Katrin Meindl betonte, dass dem AK68 diese Ausstellung besonders wichtig sei, um junge Kunstschaffende zu fördern und ihnen eine Plattform im Kunstverein zu bieten. Sie stellte dem Publikum dann auch noch die jüngste Künstlerin der Ausstellung vor: Elena Schürer ist acht Jahre alt und zeigt „Omas Wohnzimmer“.

Zu sehen ist die Ausstellung noch bis 2. Dezember im Ganserhaus in Wasserburg.

Öffnungszeiten: Donnerstag bis Sonntag jeweils von 14 bis 19 Uhr.

Birgit Michaelis

Fotos: Manuel Michaelis

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