Das Ende der „Parkanarchie”

Verkehrsüberwachung in Wasserburg startet wieder

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Auf Grund der Corona-Krise und der damit einhergehenden Ausgangsbeschränkungen wurde die Überwachung des ruhenden Verkehrs am 21. März vorübergehend eingestellt. Nachdem nun ab Montag, 27. April, ein Großteil der Läden wieder öffnen darf, wird die Kommunale Verkehrsüberwachung durch den Zweckverband Kommunales Dienstleistungszentrum Oberland an diesem Tag wieder aufgenommen. Die Stadt Wasserburg bittet …

… alle Bürgerinnen und Bürger sowie alle Gäste der Stadt um Beachtung. Auf den Fotos, die von der Stadt geschossen wurden, erkennt man gut die derzeit herrschende „Parkanarchie“. Selbst in Feuerwehranfahrtszonen (oben) wurde munter geparkt.

 

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17 Kommentare zu “Das Ende der „Parkanarchie”

  1. Hm, was ist auf den Bildern anders als sonst?? Auf den Plätzen bei den unteren Bildern wird auch so immer geparkt.

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    1. Stimmt schon, aber dadurch wird es auch nicht legaler. Auch gegenüber wird nicht erst seit Corona, sondern seit der halbseitigen Sperrung der Schmidzeile dauernd vogelwild geparkt – und zwar auch noch die Schmidzeile rauf, so dass auf Höhe vom Antiquitätengeschäft teilweise Busse und Lkw Probleme haben, die Schmidzeile noch runter zu kommen. Konsequenzen hat das seit Monaten keine. und das ist nur einer von vielen “Hotspots”. Über vollmundige Ankündigungen der Stadt hinsichtlich der Verkehrsüberwachung kann ich schon lange nur noch müde lächeln. Falschparker haben in dieser Stadt erkennbar eine größere und mächtigere Lobby als Fußgänger, Radlfahrer, Rollatoren-/Rollstuhlfahrer und Kinderwagenschieber zusammen.

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  2. Genau. Und im Innenhof des Greinbräu hat noch nie jemand kontrolliert, da steht ständig jemand, obwohl man nicht parken darf. Gerne auch vor den Pkw-Aufzügen bis hinter zu dem oben gezeigten Bild. Als Anwohner und Aufzug -Nutzer sehr ärgerlich.

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  3. Hofstatt – ebenfalls seit Jahren dauerzugeparkt- samt zugeparkter oder zugestellter Feuerwehrzufahrt.
    An Schönwettertagen die meiste Zeit keine Zufahrtsmöglichkeit für FW und Rettungsdienst zur Nagelschmidgasse, da meist mit Stühlen zugestellt oder eben zugeparkt.
    Handelt es sich da um einen rechtsfreien Raum ?
    Im Ernstfall könnten (die z. T. körperlich stark eingeschränkten) Bewohner der Nagelschmidgasse nicht gerettet werden.
    Warum darf das sein ?
    Warum behauptet der Stadtverwaltungsmitarbeiter für die Einhaltung geltenden Rechts nicht zuständig zu sein – es reiche, dass entsprechende Schilder aufgestellt sind ?
    Warum wird hier NIE überwacht ?
    Warum kann man in der Hofstatt auch FW- und Rettungsdienstzufahrten zuparken oder zustellen, ohne dass die Verkehrsüberwachung aktiv wird ?
    Gibt es hier Sondervereinbarungen, ?

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  4. Nicht zu vergessen: Die Motorradfahrer aufm Marienplatz, aber die dürfen das – eine Frechheit.

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    1. Ich fahre nicht Motorrad. Aber mich haben sie noch nie am Marienplatz gestört. Der Anblick gehört inzwischen im Sommer zu Wasserburg.
      Für mich signalisieren sie Sommer und Lebensfreude. Und ich sehe, daß immer genug Platz ist (auch für gehandicapte Menschen), um vorbeigehen zu können.

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    2. Tja Insider,
      Rein rechtlich gesehen, hat jedes Motorrad, auch Anspruch auf einen Parkplatz! was würde Dir dann wieder einfallen, wenn 50 Motorräder, 50 Parkplätze belegen?

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      1. Niemand, weder Auto- noch Motorradfahrer, hat einen “Anspruch auf einen Parkplatz”. Und erst recht lässt sich daraus kein Recht auf Falschparken ableiten.

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      2. Autofahrer “dürfen” (fast) überall Parkgebühren blechen, Motorradfahrer aber dürfen überall parken und brauchen nicht zahlen? Wenn sie am Marienplatz wenigstens zahlen müssten (Parkgeb), wärs wohl etwas gerechter.
        @elena Ich hab da schon etliche Tage erlebt, da musste man regelrecht Slalom laufen oder auf die Straße ausweichen.

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  5. Parkanarchie, lächerlich Niemand wurde gestört, so gar die Behindertenparkplätze wurden frei gehalten, alles war ruhig und gut.
    Und ja, da parkt doch tatsächlich einer in der Ladezone, ach Moment ja, es wurde ja seit Wochen Nichts geladen.
    Vom Gesichtspunkt der “Parkanarchie” braucht die Verkehrsüberwachung kein Mensch.
    Aber wir sprechen ja in Wahrheit von der Parkraumbewirtschaftung €€

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    1. Achso! Na, dann lassen wir die Leute einfach so parken wie sie wollen, is eh wurscht….

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    2. Seit Wochen wird also nicht geladen? Sie wissen schon, dass Ladezonen nicht nur zum Be- und Entladen für den Einzelhandel da sind, sondern auch dazu, dass auch Anwohner z.B. ihre Einkäufe ausladen können? Das ist auch in den letzten Wochen so gewesen und deswegen war es eben auch da ärgerlich, wenn rücksichtslose Mitmenschen die Ladezone als ihren Privatparkplatz betrachten.

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    3. @ Uwe Janke
      “Sogar die Behindertenparkplätze wurden frei gehalten:”
      Wie großzügig! Jeder, der auf einem Behindertenparkplatz parkt, sollte mal für ein paar Tage die Behinderung desjenigen übernehmen, dem er gerade den Parkplatz genommen hat.
      Im übrigen kann ich das so nicht bestätigen. Erst neulich kam ein junger Porschefahrer daher, der sehr gut zu Fuß war und hat brettlbreit mit seinem Sportwagen auf dem Behindertenparkplatz am Marienplatz geparkt, obwohl weiter vorn reichlich Parkplätze frei gewesen wären.

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    4. Ach und auf dem Gehweg parken, obwohl grad mal über die Straße jede Menge freie Parkplätze sind ist ja auch sowas von OK. Sollen die blöden Mütter mit ihren blöden Kinderwägen halt auf die Straße. Was müssen die auch rumlaufen. Man kann ja so einem armen Menschen, der sich zur Finanzierung seines Kleinpanzers schon zu weit aus dem Fenster gelehnt hat, nicht zumuten auch noch 30 Cent für einen Parkplatz zu zahlen. Und bezüglich der Hofstatt – da fragt man sich lieber nicht warum dieses fallen lassen von SUVs dort so unübersehbar geduldet wird. Die Motorrad übrigen stehen eigentlich niemandem im Weg. Keinem Rettungsdienst und auch die Fußgänger kommen gut zurecht, habe bisher zumindest nichts anderes beobachtet oder erlebt.

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  6. Franziska Tauber

    Ich fahre auch nicht Motorrad.Aber ein paar Liegestühle und Pflanzen am Marieplatz sind allemal mehr “Summerfeeling”als aufgemotzte Motorräder die dort von ihren stolzen Besitzen zur Schau gestellt werden..

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    1. Frau Tauber, wir haben uns da öfter vor einer großen tour mit den Motorrädern getroffen und haben dort gefrühstückt! wir haben also für Umsatz gesorgt!
      Ich möchte mal behaupten, das Sie sich mit dem Liegestuhl, mitten auf dem Marienplatz, ja dann auch zur schau stellen würden!! Oder?!!
      Außerdem, dann machen Sie es halt , hat bestimmt keiner was dagegen!!
      🙂

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      1. Und ab wie viel Umsatz ist man von der StVO befreit? Gibt es da einen festen Wert?

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